Assistent/Assistentin in der pferdegestützten Therapie und Pädagogik

Datum: 05.04.2014 (09:00) bis 06.04.2014
Ort: 78467 Konstanz
Land: Deutschland
Kategorie: Kurs/Seminar
Webseite zum Event: http://www.ipth.de

Block I von II (Block II: 21.-22.06.2014)

Referent: Dr. Gomolla, Annette

Die Fortbildung zum/zur Assistent/in in der pferdegestützten Therapie und Pädagogik vermittelt den Teilnehmern grundlegende Kenntnisse, um Reittherapeuten und Reitpädagogen in ihrer Arbeit qualifiziert zu unterstützen. Ob mit geistig behinderten, psychisch kranken Menschen oder auch pädagogischen Gruppenangeboten, in pferdegestützten Angeboten sind Hilfskräfte häufig von besonderer Bedeutung. Zudem gibt es viele Menschen, die gerne in diesen speziellen Angeboten mit Pferden eingebunden werden möchten, da sie fasziniert sind von der Wirkung der besonderen Tiere auf Kinder wie Erwachsene mit oder ohne Handicap.

Das IPTh bildet seit vielen Jahren hoch qualifizierte Reittherapeuten und Reitpädagogen aus. Immer wieder wurde festgestellt, wie wichtig gut geschulte und feinfühlige Helfer in den therapeutischen und pädagogischen Settings sind. Assistenten im Bereich der pferdegestützten Therapie müssen ein sehr sicheres und positives Handling mit dem Pferd haben, die Beziehung zum Pferd ist wichtig, da die Pferde sich auf ihre Pferdeführer ausrichten. Weiterhin ist es für den Reittherapeuten und –pädagogen von großer Bedeutung, welche Reaktionen das Pferd zeigt und was das über den Klienten „erzählen“ kann. Der Assistent ist somit in der bedeutungsvollen Position, dem Pferd Sicherheit und Führung zu geben und zugleich nicht zu stark in die Triade „Therapeut -Klient-Pferd“ einzuwirken. Dies soll als Beispiel für die Wichtigkeit einer Schulung von Assistenten dienen.

Inhalte
• Einführung in die Begrifflichkeiten und Hintergründe in der pferdegestütztenTherapie und Pädagogik
• Überblick zu Rahmenbedingungen in der Reittherapie und Reitpädagogik und Einsatzbereichen für Assistenten
• Bedeutung der Beziehung in der Pferdegestützten Therapie und Pädagogik
• Selbsterfahrung
• Möglichkeiten der Unterstützung durch Assistenten in therapeutischen und pädagogischen Settings (z.B. Sichern des Klienten, Unterstützung beim Transfer auf das Pferd, Führen des Therapiepferdes, Hilfe beim Einsatz von Materialien)
• Die besondere Arbeit mit Therapiepferden – Training außerhalb der Interventionen und Handling in Therapie und Pädagogik
• Unfallverhütung

Voraussetzungen für eine Zertifizierung
• Mindestalter 16 Jahre
• Nachweis Erster Hilfe Kurs (nicht älter als zwei Jahre)
• Basispass, Longierkurs (2tägig/siehe S. 86), Grundlagen der Therapiepferdeausbildung
(2tägig – siehe Ausschreibungen TGT in Rot-Haslach)