Die Dressurkür - ein Buch mit sieben Siegeln? Mit Katrina Wüst (BAY/Herrieden)

Datum: 23.10.2013 (19:00) bis 23.10.2013
Ort: Herrieden
Land: Deutschland
Kategorie: -

Am Mittwoch, 23. Oktober in Herrieden wird den Reitern von L bis Grand Prix beim Entwickeln ihrer nächsten Kür geholfen und gleichzeitig die Bewertung der B-Note transparent gemacht. Die internationale Dressurrichterin Katrina Wüst wird im Rahmen dieser PM-Regionalversammlung anhand von Videosequenzen Tipps für eine gelungene Choreographie geben. Darüber hinaus erläutert sie, nach welchen Kriterien der Richter den Schwierigkeitsgrad beurteilt, und welche Musik am besten ankommt.

Die Dressurkür hat seit Einführung des Weltcups im Jahr 1985 zunehmend an sportlicher Bedeutung gewonnen. Bei nationalen und internationalen Championaten bis hin zu Olympischen Spielen ist die Kür heutzutage nicht nur die Finalprüfung für die Einzelwertung, sondern zugleich stets ein Zuschauermagnet. Die Reiter verstehen es immer besser, ihre Pferde vorteilhaft zu präsentieren und sie in Übereinstimmung mit der Musik tanzen zu lassen. Damit die Kür pferdegerecht bleibt und nicht ins „Zirzensische“ abgleitet, gibt es genaue Regeln sowie zwei Noten: die A-Note für die technische Ausführung sowie die B-Note, die sich aus den fünf Kriterien Reinheit des Gangwerks und Schwung, Harmonie, Choreographie, Schwierigkeitsgrad und Musik zusammensetzt und so die künstlerische Bewertung widerspiegelt.