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Galopper Phar Lap starb an Arsenvergiftung
12.05.2010 von Redaktion CAVALLO
Haaranalyse belegt Verdacht: Das australische Rennpferd Phar Lap, im Galoppsport eine Legende, soll 1932 an einer Arsenvergiftung gestorben sein.
Der bis heute als erfolgreichstes Rennpferd Australiens gehandelte Fuchs Phar Lap gewann in den 1920er Jahren einige hochdotierte Rennen. Darunter auch den Melbourne Cup im Jahr 1930. Seine Gewinnsumme beläuft sich auf 332.250 US-Dollar. Ein triumphaler Sieg gelang dem Wallach auch 1932 als er im Agua Caliente Handicap in Mexiko das Feld von hinten aufrollte und einen Streckenrekord lief (siehe Video).
Als Phar Lap kurze Zeit später auf einer Ranch in Kalifornien hohes Fieber bekam und qualvoll einging, ergab eine Autopsie, dass seine inneren Organe Vergiftungserscheinungen zeigten, wie sie von einer Überdosis Arsen verursacht werden können. Da Phar Lap präpariert im Victoria Museum in Melbourne ausgestellt wurde, war es für die Wissenschaftler vor Ort nicht schwer, eine Haaranalyse durchzuführen. Dabei wurden Spuren von Arsen gefunden.
Klar ist damit, dass das "Wunderpferd" an einer Arsenvergiftung starb. Ob damals ein leistungssteigerndes Präparat, das Arsen enthielt, zu hoch dosiert wurde oder ob Phar Lap vorsätzlich mit Arsen vergiftet wurde, bleibt offen. Phar Lap wurde als eines von fünf Pferden in die Australische Racing Hall of Fame aufgenommen.
Wissenswertes über Phar Lap finden Sie hier.
Phar Lap in seinem letzten Rennen
"Agua Caliente Handicap" in Mexiko 1932
CAVALLO Galoppsport
12.05.2010
© CAVALLO
Autor: Redaktion CAVALLO
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