GHP-Gelassenheitsprüfung I

Datum: 26.06.2011 bis 26.06.2011
Ort: 30989 Gehrden - Lemmie
Land: Deutschland
Weitere Informationen: RFV Vörie
Alte Bahnhofstr.
30989 Gehrden
OT Lemmie

Gelassenheitsprüfung für Sport- und Freizeitpferde

im RFV Vörie e.V. am 26.06.2011

Nennungen an: Reitanlage:
Sabrina Deike-Hesse Alte Bahnhofstr.
Bergmannstr. 15 30989 Gehrden
30974 Wennigsen OT Lemmie (an der B217 – Abf. Weetzen)

Richterin: Nennungsschluss:
Susanne Borchers 6.Juni 2011

Besondre Bestimmungen:
-Maßgebend sind die Allgemeinen und Besonderen Bestimmungen des Pferdesportverbandes Hannover e.V., die WBO, das Aufgabenheft –Reiten- gem. LPO und die LPO
- Für alle Pferde/Ponys ist der Pferdepass mitzuführen.
-Alle Pferde müssen seuchenfrei sein und aus einem seuchenfreien Bestand kommen und ordnungsgemäß gem. LPO geimpft sein.
-Es sind Nennungsformulare der GHP zu verwenden – mit Altersangabe des Teilnehmers und des Pferdes/Ponys - bei minderjährigen muss ein Erziehungsberechtigter die Nennung unterschrieben haben.
- Jeder Teilnehmer / Erziehungsberechtigter bestätigt mit der Nennungsunterschrift, dass für sein Pferd/Pony eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen wurde.
- Alle Besitzer und Teilnehmer sind persönlich haftbar für Schäden gegenüber Dritten, die durch sie selbst, ihre Angestellten, ihre Beauftragten oder ihre Ponys oder Pferde verursacht werden.
-Einsätze und Ausbildungs- und Förderbeiträge sind der Nennung per Verrechnungsscheck oder bar beizufügen
- Nennungen ohne Einsatz und/oder Förderbeitrag werden nicht bearbeitet
- Jedes Pferd/Pony ist pro Tag höchstens 5-mal startberechtigt.
- Für die Zeiteinteilung ist der Nennung ein adressierter und frankierter Rückumschlag beizulegen

1. Geführte Gelassenheitsprüfung (E) Stufe I

Pferde: 3jährig und älter
Teilnehmer: Alle Alters- und Leistungsklassen.

Ausrüstung Pferd/Ponys:
Für die Geführte GHP sind nur Trensenzäumung, Halfter oder Kappzaum zugelassen.
Bei der Trensenzäumung müssen die Zügel aus Sicherheitsgründen offen sein. Das Pferd kann am Kappzaum, am Halfter mit Führstrick oder korrekt angebrachter Führkette vorgestellt werden. Kandaren sind nicht zulässig.
Die GHP-Richter/Prüfer können Pferde mit falsch angebrachten Zäumungen, Halftern oder Führketten von der Prüfung ausschließen.
Bandagen, Gamaschen und Springglocken zum Schutz der Pferdebeine sind erlaubt.

Ausrüstung Pferdeführer:
Helm: Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren ist bei der Geführten GHP I das Tragen eines bruch- und splittersicheren Fahrrad- oder Reithelmes mit Drei- bzw. Vierpunktbefestigung Pflicht. Darüber hinaus wird allen Teilnehmern das Tragen eines solchen Helmes aus Sicherheitsgründen empfohlen.
Schuhe: Ebenfalls aus Sicherheitsgründen müssen die Pferdeführer festes Schuhwerk tragen, zum Beispiel robuste Lederschuhe oder Stiefeletten, welche die Füße vor Verletzungen schützen. Empfohlen werden Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen.

Handschuhe: Die Teilnehmer einer Geführten GHP müssen Handschuhe tragen, um Verletzungen zu vermeiden.
Gerte und Sporen: Gerte und Sporen sind nicht zulässig.

Richtverfahren:
analog WBO Regel 9.2 – Besonderes Richtverfahren, hier Schulnotensystem

Einsatz:
Je Startplatz 10,00 €; Nur ein Start pro Pferd mit offizieller Wertung
Es erfolgt eine Aufteilung in Gruppen zu je ca. 10 Pferden, danach Siegerehrung.
Teilnehmer mit mehreren Pferden werden in aufeinanderfolgende Gruppen eingeteilt.

Diese Aufgaben sind bei der geführten GHP I zu absolvieren:

1. Vortraben an der Hand
2. Aufsteigende Luftballons hinter der Hecke
3. Stangenkreuz
4. Flatterband- Müllpassage
5. Angerollte Bälle aus einer Heckenlücke
6. Rückwärtsrichten
7. Regenschirm
8. Plane
9. Rappelsack
10. Stillstehen

Der Ablauf der Geführten GHP I
Das Pferd wird im Führen vorgestellt und absolviert die zehn Aufgaben in festgelegter Reihenfolge. Um seine Gelassenheit beurteilen zu können, soll der menschliche Einfluss so gering wie möglich gehalten werden. Eine Aufgabe darf maximal dreimal angeführt werden, bevor die nächste begonnen wird. Nach der zweiten nicht absolvierten Aufgabe wird das Paar ausgeschlossen.
Vor der Prüfung oder in den vom Veranstalter festgelegten Pausen können die Teilnehmer den Parcours besichtigen. Die Hilfe dritter Personen bei der Absolvierung der Prüfungsaufgaben ist nicht erlaubt. Die Höchstzeit pro Pferd für die Bewältigung aller zehn Aufgaben beträgt bei der Geführten GHP I fünf Minuten, so dass der Zeitrahmen vom Veranstalter geplant werden kann und tragbar ist. Bei der ersten Aufgabe „Vortraben an der Hand“ wird der äußerliche Zustand der Pferde überprüft. Für Gangpferde gilt statt des Trabs eine entsprechende rassetypische Gangart. Die Richter/Prüfer können taktunreine oder in schlechter gesundheitlicher Verfassung befindliche Pferde jederzeit von der Teilnahme ausschließen, ebenso wie Paare bei einer sichtlichen Gefährdung von Pferdeführer und/oder Pferd. Weitere Einzelheiten siehe: http://www.cavallo.de

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung:

Sabrina Deike-Hesse Dorothee Göhmann
0157 715 95 410 0160 960 60 639
Sabrina.Deike@htp-tel.de DorleG@web.de

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