Winterweide: So stehen Pferde sicher auf der Winter-Koppel

So sichern Pferdehalter ihre Winterweide


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CAVALLO Winterkoppel für Pferde
Foto: privat_Fink
Ausbrecher stoppen: Pferde genießen das Toben auf verschneiten Koppeln – und büxen bei Minusgraden besonders oft aus. Ist Ihre Koppel wirklich wintersicher?

Wenn sich der Winter von der ungemütlichen Seite zeigt, zieht es Menschen magisch ins behagliche Wohnzimmer. Pferde sind dagegen wahre Frischluftfanatiker. Sie fühlen sich draußen auch bei Eis und Schnee pudelwohl. Damit Sie Ihrem Pferd in der kalten Jahreszeit schöne Stunden im Freien gönnen können, müssen Sie die Weide winterfit machen. Mit dem richtigen Management bleibt der Koppelzaun stabil, die Grasnarbe intakt und das Pferd gesund.

Bevor Ihr Pferd das erste Mal durch den Schnee toben darf, sorgen Sie unbedingt dafür, dass der Zaun wintersicher ist. Denn gerade bei Schnee und Frost büxen Pferde besonders häufig von der Koppel aus – und laufen schlimmstenfalls auf eine befahrene Straße. Am besten verwenden Sie stabile Holz-, Metall- oder Kunststoffzäune, die Sie zusätzlich mit einer Elektrolitze ausstatten.

Diese Einzäunungen sind für Pferde auch bei Schnee besonders gut sichtbar. Viele Pferdehalter greifen auf reine Elektrozäune zurück, weil Koppeln so variabler auf- und abzubauen sind. Solche Zäune sind nur wintersicher, wenn Sie einige Grundregeln beachten.

Tipps zur Sicherung der Koppel:

Beim Zaun für die Winterweide sollten Sie auf die Pferderasse achten. An dickfelligen Robustpferden prallen Stromschläge leichter ab – sie brauchen Weidezaungeräte mit 4.000 bis 4.500 Volt Spannung. Lauffreudige Rassen wie Araber oder Vollblüter toben und spielen gerne. Dabei übersehen sie leicht dünne Elektrolitzen oder weiße Bänder bei Schnee und brauchen vor allem eine optische Begrenzung auf der Winterkoppel.

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Autor: Claudia Kräft
© CAVALLO
Ausgabe 11/2011