Winterweide: So stehen Pferde sicher auf der Winter-Koppel
Pferde brechen aus, weil sie Hunger haben
Ausbrecher stoppen: Pferde genießen das Toben auf verschneiten Koppeln – und büxen bei Minusgraden besonders oft aus. Ist Ihre Koppel wirklich wintersicher?
Mehr zum Thema Nach der Flut: Das 37. Neckartailfinger Reitturnier findet statt - vom 21. bis 23. Juni 2013 Richtig anweiden: Tipps für die Koppel-Saison - Anweide-Plan zum Download Spielzeug für Pferde: Worauf müssen Reiter beim Kauf achten? Armbrust-Schütze: Pferd stirbt durch Pfeil
Auch ein ordentlicher Weidezaun ist oft genug nicht sicher, wenn Pferde Hunger oder Durst haben. Ist das Gras abgefressen oder liegt eine dicke Schneedecke darüber, steigt das Risiko, dass Pferde außerhalb der Koppel auf Nahrungssuche gehen. Um dies zu verhindern, müssen Sie Heu zufüttern, wenn die Tiere mehrere Stunden draußen sind und kein Gras finden. Damit das Heu nicht untergetrampelt, vermatscht oder nass wird, ist es in einer überdachten Heuraufe am besten aufgehoben.
Auch ungefrorenes Wasser sollte immer vorhanden sein. Wer gerne bastelt, kann sich selbst eine isolierte Tränke bauen: Dazu stellen Sie zwei unterschiedlich große Eimer ineinander und füllen den Zwischenraum mit Styropor aus. Ein Stück Holz auf der Wasseroberfläche hält das Wasser in Bewegung und verhindert, dass es gefriert. Wenn Pferde trinken, bewegen sie das Holzstück zusätzlich und brechen so dünne Eisschichten auf. Isolierte Liter-Winterwassereimer gibt es auch im Handel. Bei größeren Pferdegruppen, die ständig draußen sind, lohnt sich die Investition in einen Thermowassertank mit frostsicherer Tränke.
In diesem Artikel
So macht reiten im Winter Spaß!






