Winterweide: So stehen Pferde sicher auf der Winter-Koppel

Pferde brechen aus, weil sie Hunger haben

Ausbrecher stoppen: Pferde genießen das Toben auf verschneiten Koppeln – und büxen bei Minusgraden besonders oft aus. Ist Ihre Koppel wirklich wintersicher?

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CAVALLO Pferde im Schnee Winter Foto: Wolpert_privat
CAVALLO Winter Schnee Winterfotos Foto: Goedecke_privat
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Auch ein ordentlicher Weidezaun ist oft genug nicht sicher, wenn Pferde Hunger oder Durst haben. Ist das Gras abgefressen oder liegt eine dicke Schneedecke darüber, steigt das Risiko, dass Pferde außerhalb der Koppel auf Nahrungssuche gehen. Um dies zu verhindern, müssen Sie Heu zufüttern, wenn die Tiere mehrere Stunden draußen sind und kein Gras finden. Damit das Heu nicht untergetrampelt, vermatscht oder nass wird, ist es in einer überdachten Heuraufe am besten aufgehoben.

Auch ungefrorenes Wasser sollte immer vorhanden sein. Wer gerne bastelt, kann sich selbst eine isolierte Tränke bauen: Dazu stellen Sie zwei unterschiedlich große Eimer ineinander und füllen den Zwischenraum mit Styropor aus. Ein Stück Holz auf der Wasseroberfläche hält das Wasser in Bewegung und verhindert, dass es gefriert. Wenn Pferde trinken, bewegen sie das Holzstück zusätzlich und brechen so dünne Eisschichten auf. Isolierte Liter-Winterwassereimer gibt es auch im Handel. Bei größeren Pferdegruppen, die ständig draußen sind, lohnt sich die Investition in einen Thermowassertank mit frostsicherer Tränke.

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Weidezaun-Prüfgeräte AKO wireless Foto: Lisa Rädlein
Weidezaun-Prüfgeräte Lister DV 87 Foto: Lisa Rädlein
Weidezaun-Prüfgeräte AKO Tester AKO Foto: Lisa Rädlein

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Autor: Claudia Kräft
© CAVALLO
Ausgabe 11/2011