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Im letzten Loch
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung hat verschnürten Pferdemäulern den Kampf angesagt. Das müssen nur noch die Reiter schnallen!
- 1
- 2Nasenriemen zu eng verschnallt
- 3Abstand einfach nachmessen
- 4Zuschnüren gehört verboten!
- 5Warnsignal Zähneknirschen
"Vor der Prüfung wurde den Pferden eine Honig-Wachs-Mischung auf die hinteren Backenzähne geschmiert, damit die Richter das Zähneknirschen nicht hören.“ Die junge Pferdepflegerin, die ihren Namen lieber nicht nennen möchte, erinnert sich noch zu gut an die Gepflogenheiten auf dem namhaften deutschen Dressurpferdegestüt, bei dem sie bis vor kurzem gearbeitet hat.
Doch nicht nur schmierige Tricks gehörten dazu, sondern auch eng verschnürte Nasenriemen. So fest, dass die Pferde ihre Zungen nicht herausstrecken konnten. Denn für beides, hängende Zungen und knirschende Zähne, kassieren Turnierreiter Punktabzüge.
Wann aber ist ein Nasenriemen zu stramm? Wo und wie soll er sitzen? Diese Fragen will die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) künftig eindeutiger beantworten. Gemeinsam mit Michel Putz, Dressurausbilder aus Erlangen und Träger des Goldenen Reitabzeichens, überarbeitet die FN derzeit ihre Regeln zur korrekten Verschnallung der Nasenriemen.
„Die aktuellen Richtlinien sind nicht präzise und machen es schwierig, objektiv zu beurteilen, ab wann ein Riemen zu fest verschnallt ist“, so Putz. „In den neuen Richtlinien wird es konkretere und ausführlichere Angaben geben.“
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18.05.2009
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Autor: Christiane Wehnert
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