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Der Winter setzt Zäunen ordentlich zu. Oft geht deren Schlagkraft im neuen Jahr gegen Null. CAVALLO zeigt die besten Tipps, wie Zäune wieder stark und sicher werden.
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Damit der erste Koppelgang nach dem Winter nicht mit Ausbüxen oder Verletzungen der Pferde endet, muss der Zaun sicher sein. Für den Frühjahrs-Check müssen Sie ihn daher einmal komplett ablaufen und gründlich nach Schwachstellen absuchen: gerissene Bänder, gebrochene Isolatoren, wuchernde Sträucher oder rostige Stellen an Erdungsstäben. Vielleicht sind auch die Holzpfähle morsch?
Die Witterung schädigt nicht nur Pfosten, sondern auch Bänder, Litzen oder Seile. Diese sind zwar aus robustem Kunststoff mit verzinnten Kupfer- oder Nirostaleitern. Liegt aber Schnee auf den Bändern, leiern diese aus. Zudem greifen UV-Strahlen das Material an, es wird porös und bröckelt. Auch darauf sollten Sie bei Ihrem Rundgang achten. Die meisten Zaun-Hersteller geben UV-Garantien zwischen drei und sieben Jahren. „Diese Angaben sollten Sie auf jeden Fall kennen“, sagt Stephan Leitl von Averde, Anbieter von Technik und Weidezubehör aus Landsberg am Lech/Bayern. Heben Sie Quittung, Anleitung und Garantie-Information auf.
Schwachstellen am Zaun sind Isolatoren aus Kunststoff. Sie können über den Winter Frostrisse bekommen oder brechen. „Nehmen Sie die Isolatoren genau unter die Lupe“, empfiehlt Stephan Leitl. Sobald einer angeknackst ist, muss er ausgetauscht werden.
Zwischen Seilen, Bändern und Litzen gibt es extreme Qualitätsschwankungen mit enormen Unterschieden in Haltbarkeit, Leitfähigkeit und Preis. „Ich würde für einen guten, sicheren Zaun lieber ein paar Euro mehr ausgeben“, sagt Stephan Leitl. Seile sind wesentlich stabiler als Breitbänder und lassen sich auch leichter spannen. Ein Breitband reißt schneller und ist windanfälliger. Je weiter die Pfosten auseinander stehen, desto stärker flattert es.
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15.04.2009
© CAVALLO Ausgabe 04/2009
Autor: Kristina Glaser
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