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Die Bedeutung der Freiwilligkeit beim Malen
Bei Sorgenkind DaVinci, der 2007 zu der kleinen Herde stieß, war alles anders.
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Pferd kann malen – Betrug oder Begabung? Zur Umfrage im CAVALLO-Forum
Zur News auf www.cavallo.de: Malendes Pferd stellt in Italien aus
„Suchen Sie nach einem Projekt? 500 Dollar für ein Baby. Vertraut niemandem“ stand in Cheryls Tageszeitung. Sie konnte nicht widerstehen, nahm den zweijährigen, verstörten Wallach mit dem gespaltenen Ohr mit nach Hause und nannte ihn – auf eine große Maler-Zukunft hoffend – DaVinci.
Sein kurzes Leben prägten schmerzhafte Erfahrungen. „Er war ein Druckknopfpferd. Drückte man einen Knopf, war er weg“, erinnert sich Cheryl. Mit viel Geduld und Vogeltraining schöpfte DaVinci Vertrauen. Nach einigen Wochen entdeckte er das Malen für sich. Und vergaß.
„Wenn DaVinci malt, bemerkt er nichts mehr um sich herum“, sagt Cheryl. Dann schwingt der Wallach den Pinsel wie ein Besessener. „Er liebt das Malen so sehr, weil er es freiwillig tut, und dabei zum ersten Mal im Leben nichts an ihm getan wird.“
Im Mai stellte der junge Künstler sein erstes Bild aus. Es ist gelb und orange und grün. Grün wie die Hoffnung.
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02.12.2008
© CAVALLO Ausgabe 06/2008
Autor: Patricia Wagner
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