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Video-Coach: Sitz-Tipps für Reiter – Symmetrische Schenkellage hilft Reitpony
Trainings-Tipps: Das hilft beiden
Diese Experten-Tipps von Susanne von Dietze kann Leonie Preiss in ihr tägliches Training mit Gameboy einbauen.
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Der Schritt:
Die langen Beine funktionieren wie ein Hebel - Schwächen im Oberkörper werden bei den Beinen sichtbar; zum Beispiel zeigt der rechte Unterschenkel häufig mit hochgezogenem Absatz nach hinten.
Tipp:
Schon im Schritt die Füße aus den Bügeln nehmen und mit den Beinen aus der Hüfte heraus vor- und zurückschwingen - als ob man selbst laufen würde. Das mobilisiert die Gelenkigkeit der Hüfte und stärkt die Kontrolle über die Oberschenkel.
Leichttraben:
Die Reiterin zeigt ein harmonisches Leichttraben - sie folgt der Pferdebewegung im Takt. Beim Aufstehen dreht sich Leonie Preiss jedoch leicht nach innen und schiebt damit die äußere Schulter etwas nach vorn. Das ist wohl die Folge der ungleich belasteten Steigbügel und der am Ende unterschiedlichen Spannung auf die Hüftgelenke.
Tipp:
Beide Bügel gleichmäßig belasten und dabei im Takt des Trabs den Oberkörper mal nach innen, dann gerade und anschließend nach außen drehen. Dies hilft, das Gleichgewicht zu schulen.
Das Aussitzen:
Der Sitz folgt der Bewegung des Pferds gut. Bei den Übergängen wäre ein stabilerer Oberkörper wichtig. Dafür müsste Leonie Preiss gezielt ihre Bauchmuskeln trainieren.
Tipp:
Die Beweglichkeit im Oberkörper erhalten. Dazu kann man sich im Trab auf dem Pferd -kauern, indem man den Rücken rund macht, um sich danach wieder aufzurichten.
Der Galopp:
Von hinten betrachtet, fällt auf, dass sich die Unterschenkel der Reiterin rhythmisch öffnen; damit geht der Impuls am Schenkel verloren.
Tipp:
Auch im Galopp darauf achten, dass der Kontakt der Oberschenkel am Sattel konstant, aber möglichst gering ist.
Fazit:
Eine talentierte junge Reiterin. Mit etwas Geduld und Schulung des Körpergefühls sollte es ihr gelingen, die nicht immer symmetrische Schenkellage zu korrigieren.
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