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Video-Coach: Sitz-Tipps für Reiter – Mit korrekten Reiterhilfen Haflinger spielend steuern
Trainings-Tipps: Das hilft beiden
Diese Experten-Tipps kann Sabena Kamp in ihr tägliches Training mit Norby einbauen.
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Der Schritt:
Der Handwechsel aus dem Zirkel zeigt deutlich, dass Norbys Sattel nach rechts rutscht. Das verursacht Sitzfehler. Trotzdem zeigt der Haflinger einen fleißigen Schritt, dem es aber noch etwas an Raumgriff mangelt. Sabena Kamp muss ihren Wallach im Schritt vorsichtig an den Zügel reiten. Ihre Hände sollten dabei der Nickbewegung des Pferdehalses folgen.
Das Leichttraben:
Die Reiterin steht sehr senkrecht aus dem Sattel auf und stützt sich dabei stark in den Bügeln ab. Auf der Zirkel-linie wird deutlich, dass der äußere Unterschenkel beim Aufstehen weit nach vorne rutscht. Mit dem Oberkörper bleibt sie deshalb hinter der Bewegung.
Tipp: Das Gewicht beim Leichttraben nach vorne verlagern. Dafür muss die Reiterin ihren Oberkörper leicht vorbeugen. Das rhythmische Aufstehen soll vom Becken - und nicht von den Steigbügeln ausgehen.
Das Aussitzen:
Durch unruhige Kopf- und Halsbewegungen versucht Norby, seine eigene Balance mit dem Reitergewicht zu finden.
Tipp: Das regelmäßige Dehnen des Pferdehalses ist wichtig. Stoppt die Reiterhand diese Bewegung, schlägt der Haflinger mit dem Kopf. Nur wenn Pferd und Reiter zu einem gemeinsamen Gleichgewicht finden, können Anlehnung und Schwung gemäß der Ausbildungsskala besser werden.
Der Galopp:
Norby geht bei der Parade zum Trab gegen die Hand, weil die Reiterin ihr Pferd nicht genügend vorbereitet. Die richtige Abfolge der Hilfen lautet: erst Gewichts-, dann Schenkel-, zum Schluss Zügelhilfen.
Tipp: Im Galopp die Zügel aus der Hand kauen lassen. Übergänge am langen Zügel reiten. Dabei lernt die Reiterin in der Bewegung, ihre Hilfen korrekt einzusetzen.
Tip und Fazit:
Alle Reiterhilfen stets mit der Gewichtshilfe beginnen. Jeder annehmenden Zügelhilfe muss ein Nachgeben folgen.
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