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Völlig losgelöst
Hat Rehe den Hufbeinträger zerstört, kann eine Operation die Verbindung zwischen Wand und Hufbein manchmal wieder kitten.
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- 2So funktioniert die Rehe-OP
- 3Warum viele Tierärzte vor der OP zurückschrecken
- 4Wie es nach der Rehe-OP weitergeht
- 5Rotation bei Rehe - so ist der Huf aufgebaut
Bei chronischer Hufrehe schädigt die Entzündung im Huf die Verbindung zwischen Hufbein und Hufwand so stark, dass sich die Position des Knochens verändert. Die zerstörten Zellen des Hufbeinträgers, auch Blättchenschicht genannt, bilden anstelle normaler Zellen unkoordiniertes Narbenhorn. Daraus wird ein Keil, der dazu führt, dass sich die Hufkapsel verformt.
Deshalb sind Hufkorrekturen für Reheexperten wie Professor Florian Buchner ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung. „Das Ziel ist es, die normale Hufform und eine enge Verbindung des Hufhorns mit dem Hufbein so weit wie möglich wieder herzustellen“, erklärt der Tierarzt, der in der Klinik für Orthopädie bei Huf- und Klauentieren an der Veterinärmedizinischen Universität Wien arbeitet.
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05.11.2008
© CAVALLO Ausgabe 07/2007
Autor: Melanie Gebhardt
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