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Reiten am PC: Der Vielseitigkeitsparcour von Aachen ist ab sofort online abrufbar
Nicht in 3D-Optik aber trotzdem spannend: Die Geländestrecke der Vielseitigkeits-Prüfung beim CHIO Aachen ist jetzt als virtueller Parcours im Internet abrufbar.
Hier kommt jeder über die Hindernisse: Der virtuelle Parcour von Aachen.
Foto: screenshot cavallo
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Ingrid Klimke und Michael Jung werden beim Weltfest des Pferdesports, dem CHIO Aachen, ebenso starten wie die deutschen Top-Reiter Andreas Dibowski (Aachen-Sieger 2009 und aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste), Frank Ostholt und Dirk Schrade. Das gab Bundestrainer Hans Melzer bei einem Pressegespräch in Aachen bekannt.
Wer es bis zum Startschuss der Geländeprüfung nicht abwarten kann, hat die Möglichkeit, im Internet unter www.chioaachen.de den Parcours bereits virtuell „abzureiten“. Der Geländeritt um den DHL-Preis wird am 17. Juli 2010 von 12.05 Uhr bis 13.30 Uhr live in der ARD übertragen.
Bei der Besichtigung der Geländestrecke sagte Bundestrainer Hans Melzer: "Reiten in Aachen ist für Pferd und Reiter Adrenalin pur“. Kursdesigner Rüdiger Schwarz erläuterte, dass es in den Hindernis-Komplexen keine vorgegebene Linie gibt: Jeder Reiter muss individuell festlegen, wie er für sich und sein Pferd die Kräfte über die Gesamtdistanz einteilt – ein Zusammenspiel von Springvermögen, Technik und Konzentration. In jedem Komplex gibt es daher immer sogenannte Alternativwege.
„Nach dem spektakulären Geländeritt, bei dem wir in diesem Jahr wieder 20.000 Zuschauer erwarten, folgt das schöne Finale: Der Einritt ins Hauptstadion“, so Frank Kemperman, der Vorstandsvorsitzende des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V.. Seit den Weltreiterspielen in Aachen im Jahr 2006 wird der DHL-Preis der Vielseitigkeitsreiter als CICO 3*-Nationenpreis ausgetragen. In Aachen finden die drei Teilprüfungen der Vielseitigkeit an zwei Tagen statt – der Geländeritt bildet das spannende Finale.
Die Teilprüfungen Dressur (Deutsche Bank Stadion) und Springen (Hauptstadion) werden am Freitag, 16. Juli 2010, ausgerichtet, der Geländeritt folgt einen Tag später am Samstag. Die Geländestrecke ist äußerst zuschauerfreundlich, da von nahezu jedem Punkt aus mehrere Hindernisse zu sehen sind. Die Strecke des Geländeritts ist 4000 Meter lang, die Reiter müssen 26 Naturhindernisse mit 36 Sprüngen meistern.
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