Doping-Affäre: FEI Präsidentin Haya in der Klemme

Gratwanderung für FEI-Präsidentin Haya al Bint Hussein: Die Distanz-Pferde ihres Mannes wurden des Dopings überführt.

Die Distanzpferde von Scheich Mohammed bin Rashid al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), wurden nach Berichten des Online-Portals "Eurodressage" positiv auf verbotene Medikationen getestet.

Der Reit-Weltverband (FEI), dem Prinzessin Haya Bint al Hussein als Präsidentin vorsteht, hat den Scheich bis auf weiteres für den Turniersport gesperrt.

Die verbotenen Substanzen waren nach Wettkämpfen bei Routinekontrollen der Pferde erfasst worden. Bei einem der Stoffe soll es sich um das Psychopharmakon "Guanabenz" handeln. Das Pferd von Cian O’Connor war bei den Olympischen Spielen von Athen positiv darauf getestet worden. Dem Iren wurde daraufhin die Goldmedaille aberkannt.

Die FEI-Präsidentin sitzt in der Klemme: Aufgrund ihrer Befangenheit will die 34-jährige Prinzessin die Federführung bei der Aufarbeitung des Falls ihrem Stellvertreter Chris Hodson aus Neuseeland übergeben. In allen anderen Angelegenheiten bleibt die Tochter des verstorbenen jordanischen Königs Hussein aber an der Spitze des Weltverbandes.

08.04.2009
Autor: Redaktion CAVALLO
© CAVALLO