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Ludger Beerbaum schockt mit Geständis
Top-Reiter macht Tabula rasa: Mit seinem Geständnis in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAZ) schockiert Olympiareiter Ludger Beerbaum die Reitsportszene.
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Das Geständnis von Ludger Beerbaum im Bezug auf die Medikation von Sportpferden erschüttert den Deutschen Reitsport. Ludger Beerbaum, einer der erfolgreichsten Springreiter der letzten 20 Jahre, hatte gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" eingeräumt: "Im Laufe der Jahre habe ich mich darin eingerichtet, auszuschöpfen, was geht."
Beerbaums Geständnis stellt damit einen Höhepunkt der Enthüllungen seit den Vorfällen bei den Olympischen Spielen 2008 in Hongkong dar. Der Weltklasse-Reiter aus Riesenbeck gab zu: "In der Vergangenheit hatte ich die Haltung: Erlaubt ist, was nicht gefunden wird."
Die Bekenntnisse sind brisant, weil die deutsche Springreiter-Mannschaft nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen die Goldmedaille verloren hatte. Bei Beerbaums Pferd Goldfever waren damals Spuren von Betamethason gefunden worden, was zwar nicht als Doping, aber als verbotene Medikation eingestuft worden war.
Die durch den Dopingfall von Christian Ahlmann in Hongkong und die umstrittene Behandlung von Marco Kutschers Olympia-Pferd Cornet Obolensky in die Enge getriebene Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) versucht verzweifelt, den kaum gut zu machenden Schaden zu begrenzen.
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