Doping im Distanzsport: Sieger des UAE President’s Cup für zwei Jahre gesperrt

Erneuter Dopingfall im Distanzsport: Das Pferd des Distanzreiters Mohammed Ali Al Shafar war beim Rennen in Abu Dhabi gedopt. Das hat die FEI auf ihrer Website bekannt gegeben.

Der Distanzreiter Mohammed Ali Al Shafar (43), der in diesem Frühjahr den prestigeträchtigen UAE President’s Cup in Abu Dhabi gewonnen hat, wird für zwei Jahre gesperrt.

Bei seinem Pferd Orman de Cardonne wurde eine dopingrelevante Substanz gefunden. Mit einem Durchschnitt von mehr als 26 Stundenkilometern hatte Mohammed Ali Al Shafar den Ritt durch die Wüste absolviert. Für sein Pferd ein gesundheitsschädliches Tempo. Bei der unerlaubten Substanz handelt es sich um ein Steroid (Wachstumshormon), das laut der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) zu den „Banned Substances“ gehört.

Es ist der 34. Dopingfall in einem prominenten Stall der UAE, mit dem sich das FEI-Tribunal seit 2005 befasst. Als Ersttäter erhielt Al Shafar die Regelstrafe von zwei Jahren Sperre sowie 2000 Schweizer Franken Strafe plus 1000 Euro Verfahrenskostenbeteiligung.

(Quelle: www.telegraph.co.uk)

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CAVALLO Distanzreiten Foto: Rädlein
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CAVALLO Distanzreiten: FEI CEI**-Ritt in Namibia Foto: Benjamin Linsner
CAVALLO Distanzreiten: FEI CEI**-Ritt in Namibia Foto: Benjamin Linsner
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