Doping-Verdacht: Jonathan Paget muss Preisgeld des Siegs in Burghley zurückgeben

Dem Vielseitigkeitsreiter Jonathan Paget wird durch ein Teil-Urteil der FEI das Preisgeld des Siegs von Burghley aberkannt. Im Blut seines Pferds Clifton Promise wurde das Beruhigungsmittel Reserpine gefunden.

Der neuseeländische Vielseitigkeitsreiter Jonathan Paget ging als Sieger aus der 4-Sterne-Prüfung Burghley International Horse Trials im September 2013 hervor. Anhand einer positiven Dopingprobe wurde bei seinem Top-Pferd Clifton Promise das Beruhigungsmittel Reserpine im Blut nachgewiesen. Entsprechend der FEI-Liste ist das Beruhigungsmittel verboten.

Der Weltreiterverband (FEI) fällte nun ein Teil-Urteil in diesem Fall und hat Jonathan Paget die Sieg-Prämie und die gesammelten Weltranglistenpunkte aus Burghley aberkannt. Zudem wurde Jonathan Paget disqualifiziert.

Wie die Substanz in den Körper des Pferds gelangen konnte, ist laut Jonathan Paget sowie Frances Stead und Russell Hall - den Besitzern des Pferds - noch ungeklärt. Seit Mitte Oktober sind sowohl Jonathan Paget als auch Clifton Promise für nationale und internationale Turniere gesperrt. Zu einem schlussendlichen Urteil kommt es am 3. Juni, wenn der Fall Paget vor Gericht verhandelt wird.

25.04.2014
Autor: Redaktion CAVALLO
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Ausgabe 5 / 2014 /2014