Sportgerichtshof sperrt Christian Ahlmann

Der Internationale Sportgerichtshof, Court of Arbitration for Sports (CAS), in Lausanne hat den Springreiter Christian Ahlmann (Marl) wegen Dopings seines Pferdes Cöster für die Dauer von acht Monaten gesperrt.

Das Gericht widersprach damit dem Urteil des Tribunals der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI), das den 34-Jährigen am 22. Oktober 2008 nur wegen verbotener Medikation für vier Monate gesperrt hatte.

Grund der Sperre war eine positive Medikationskontrolle bei Ahlmanns Pferd Cöster im Rahmen der Olympischen Spiele in Hongkong. Christian Ahlmann war zunächst bis zum 18. Dezember von allen Turnieren ausgeschlossen. Der Sportgerichtshof setzte ebenfalls die Sperre beginnend ab dem 21. August 2008 an, so dass Ahlmann bis zum 20. April 2009 nicht an Turnieren teilnehmen darf.

Die bisherigen Erfolge Ahlmanns, die er ab dem 19. Dezember 2008 erritten hat, werden aberkannt. Eine Urteilsbegrundung des CAS liegt den Parteien bisher noch nicht vor.

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hatte gegen das Urteil des FEI-Tribunals Berufung eingelegt, da für die FN der Dopingvorwurf gegen Ahlmann durch die Begründung des FEI-Tribunals nicht ausgeräumt war.

02.04.2009
Autor: Redaktion CAVALLO
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