Dülmener Pferde vom Aussterben bedroht

Im Focus der Grünen Woche in Berlin: Die Dülmener Pferde sind die „Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2014“. Es gibt nur noch einen Bestand von rund 400 Tieren dieser Rasse.

Auf der Grünen Woche in Berlin, die im Januar 2014 stattfindet, rücken die Dülmener Wildpferde in den Mittelpunkt. Sie sind die „Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2014“ und stehen auf der „Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Haustiere“ in Europa.

Außerdem werden sie durch die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) als „stark gefährdet“ eingestuft. Die Grüne Woche in Berlin findet vom 17. bis 26. Januar 2014 statt. Dort werden die unterschiedlichen Einsatzgebiete der Dülmener vorgestellt. Die Robustpferde können als Reit-, Fahr-, Distanz- und Westernpferd und in der Landschaftspflege eingesetzt werden. Sie sind gutmütig, lernfreudig und haben ein Stockmaß zwischen 125 und 135 Zentimetern.

Im Jahr 1316 wurden die Dülmener das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Rasse ist aus einer Kreuzung von entlaufenen Hauspferden und den Wildpferden in Westfalen entstanden. Mittlerweile gibt es nur noch rund 400 Dülmener.