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Fairer Pferdesport: FEI-Umfrage zu Medikation im Wettkampf
18.03.2010 von Redaktion CAVALLO
Die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) hat jetzt Reiter, Besitzer, Tierärzte und Trainer aus aller Welt ermuntert, sich via Internet in die Medikationsdebatte im Pferdesport einzubringen.
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Bei der Onlineumfrage geht es um bestimmte Substanzen, wie ausgewählte Schmerzmittel und Entzündungshemmer, die im Wettkampf möglicherweise im kommenden Jahr erlaubt werden sollen (NSAIDs - Non-Steroidal Anti-Inflammatory Drugs).
Das weltweite Meinungsbild zu einer möglichen Legitimierung bestimmter Substanzen möchte die FEI auf ihrem Internetportal ab Mitte April abfragen. Inzwischen identifiziert eine international besetzte unabhängige Expertengruppe aus Laborleitern, behandelnden Tierärzten und Pharmakologen Wirkstoffgruppen und beurteilt diese im Hinblick auf ihre Wirksamkeit.
Die Untersuchungsergebnisse werden bei einem FEI-Kongress im August in Lausanne vorgestellt und diskutiert. Der Abstimmungsprozess, welche Substanzen im Wettkampf erlaubt werden sollen, endet mit einer Beschlussvorlage für die Generalversammlung der FEI im November in Taipeh.
Die überarbeiteten Listen an erlaubter und verbotener Medikation im Wettkampf sind dann ab April 2011 gültig. Der neuen Vorgehensweise der FEI in der Medikationsdebatte waren „unruhige“ Monate vorausgegangen, die ihren Höhepunkt bei der Generalversammlung in Kopenhagen im November 2009 fanden. Hier wurde zunächst eine Medikamentenliste von der Versammlung mit knapper Mehrheit verabschiedet. Diese stand in Deutschland und anderen europäischen Nationen mit dem Tierschutz in Konflikt.
Vor allem die großen europäischen Nationen signalisierten, dass sie unter diesen Voraussetzungen die Durchführung internationaler Veranstaltungen gefährdet sahen. Die FEI reagierte und setzte die strittige „Progressive Liste“ für das Jahr 2010 aus. An Stelle dieser Liste tritt ab dem 5. April übergangsweise eine „gemäßigtere“ Medikamentenliste international in Kraft.
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18.03.2010
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Autor: Redaktion CAVALLO
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