FEI-Präsidentin: Prinzessin Haya verzichtet auf dritte Amtszeit

In einem offiziellen Statement gab Prinzessin Haya bint al Hussein bekannt, dass sie kein weiteres Mal für das Amt der Präsidentin des Weltreiterverbandes (FEI) kandidieren will.

Als eine der "härtesten Entscheidungen" ihres Lebens beschreibt Prinzessin Haya bint al Hussein (40) ihren Entschluss, kein weiteres Mal für das Amt der Präsidentin des Weltreiterverbandes FEI zu kandidieren. Nach Ablauf der Amtsperiode im Dezember 2014 wolle sie sich künftig mehr um ihre beiden Kinder und ihre Familie kümmern.

Aufgrund der politischen Entwicklung im Nahen Osten, wolle sie sich in der humanitären Hilfe im Gaza-Streifen engagieren. Beide Vorhaben seien nicht mit dem Ausüben des Präsidentschaftsamtes vereinbar.

Prinzessin Haya, eine der beiden Ehefrauen von Mohammed al Maktoum, dem Regenten von Dubai, stand acht Jahre an der Spitze des Weltreiterverbandes. Erst im April hatte eine Statutenänderung ihr eine weitere Kandidatur als Präsidentin der Internationalen Reiterlichen Vereinigung ermöglicht. Die Wahl eines neuen FEI-Präsidenten wird am 14. Dezember in Baku (Aserbaidschan) stattfinden.

Kritische Stimmen am Umgang mit Skandalen im Distanzsport rissen im Bezug auf Prinzessin Haya nie ab. Ihr Ehemann, Weltmeister in dieser Disziplin, steht mit mehreren Doping-Affären in Verbindung.

Bisher hatte nur der Schweizer Geschäftsmann Pierre Genecand eine Kandidatur gegen Haya angekündigt. Noch bis zum 1. September 2014 werden Bewerbungen um das Präsidentschaftsamt angenommen.

14.08.2014
Autor: Redaktion CAVALLO
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