FEI-Präsidentin Prinzessin Haya will nun doch keine dritte Amtszeit

Die FEI-Präsidentin Prinzessin Haya hat sich nun doch gegen eine dritte Amtszeit ausgesprochen. Somit wird es keine Statutenänderung geben.

In den letzten Wochen war in der FEI über eine Statutenänderung diskutiert worden, so dass Prinzessin Haya auch ein drittes Mal zur Präsidentin gewählt werden könnte. Am Mittwoch hat sie sich nun gegen eine dritte Amtszeit ausgesprochen. Ihre zweite Amtszeit endet im November 2014. Ein geeigneter Nachfolger ist bisher noch nicht in Sicht.

Noch bis vor kurzem wollte Prinzessin Haya ein drittes Mal zur FEI-Präsidentin gewählt werden. Die Statutenänderung, die das möglich machen sollte, schien nur noch reine Formsache zu sein. Das FEI-Büro hatte den Änderungsvorschlag bereits abgesegnet. Er hätte nur noch durch die FEI-Generalversammlung in Montreux im November abgesegnet werden müssen.

Doch dann sorgten die nationalen Federationen der Schweiz und der Niederlande für Aufsehen. Sie sprachen sich gegen eine dritte Amtszeit aus. Prinzessin Haya ging ihrer Meinung nach nicht konsequent und objektiv genug gegen die Dopingprobleme im Distanzsport vor, die es vor allem in der arabischen Welt gibt. Prinzessin Hayas Mann Scheich Mohammed al-Maktoum war 2009 selbst wegen Dopings seiner Distanzpferde gesperrt. Immer wieder taucht er wegen Dopings in den Schlagzeilen auf.

Warum Prinzessin Haya sich so plötzlich gegen eine dritte Amtszeit ausgesprochen hat, ist unklar. Auch für Insider war ihre herausgegebene Erklärung eine Überraschung.