FEI veurteilt Scheich wegen Doping

Die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) hat Scheich Mohammed bin Raschid Al Maktoum wegen Doping seines Pferds Tahhan verurteilt.

Das FEI-Tribunal im schweizerischen Lausanne sperrte den Herrscher von Dubai rückwirkend bis zum 3. Oktober 2009. Außerdem muss der Ehemann von FEI-Präsidentin Haya bint Hussein eine Strafe von rund 4.500 Schweizer Franken (umgerechnet etwa 2.950 Euro) zahlen.

Der vom Scheich gerittene Wallach Tahhan war Anfang des Jahres bei zwei Distanzritten in Bahrain und Dubai mit dem Blutdrucksenker Guanabenz sowie dem Schmerzmittel Stanozolol gedopt worden.

Der Trainer des Scheichs, Abdullah Said bin Huzaim, bekannte, Tahhan die Substanzen ohne Wissen des Scheichs verabreicht zu haben. Das FEI-Tribunal verurteilte ihn deshalb zu einer zwölfmonatigen Sperre sowie einer Geldstrafe von 5.500 Franken (etwa 3.600 Euro).

07.08.2009
Autor: Redaktion
© CAVALLO