Galoppierende Ampelmännchen in der Mongolei

Wer in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar eine Kreuzung überqueren möchte und auf die grüne Ampel warten muss, sieht überraschendes: Galoppierende Ampelmännchen.
Foto: Ampelmann GmbH CAVALLO Ampelmännchen

Ampelmännchen in der Mongolei.

Die deutschen Ampelmännchen laufen bei grün und stehen bei rot. Eigentlich ganz schön einfallslos, wenn man sich die Ampelmännchen in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar anschaut. Seit Juli 2011 haben die nämlich Ampelmännchen, die die Nationalsportarten ausüben. Pferderennen gehören dazu. Das reitende Männchen steht bei rot und wartet mit seinem Pferd, um bei Grün in vollem Tempo los zu galoppieren.

Eingeführt wurden die Figuren zum Naadamfest im Juli 2011. Die Mongolen feiern jedes Jahr in dieser Zeit eine Kombination aus Nationalfeiertag und Sportturnier. Die Wettkämpfe werden in den Sportarten Ringkampf, Bogenschießen und Pferderennen ausgetragen.

Bei den Rennen dürfen nur Mädchen und Jungen teilnehmen, die höchstens zwölf Jahre alt sind. Sie reiten zwei bis sechs Jahre alte Wallache und Hengste. Diese starten getrennt voneinander. Stuten sind nicht zugelassen. Je nach Altersklasse werden verschiedene Distanzen bis zu 30 Kilometern geritten. Der Höhepunkt des Spektakels ist das Hengstrennen.