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Johannes Orgeldinger wird AQHA-Präsident
10.03.2010 von Redaktion CAVALLO
Der weltgrößte Pferdezuchtverband hat ab sofort einen deutschen Präsidenten. Am gestrigen Montag wurde Johannes Orgeldinger in Kissimmee, Florida, zum Präsidenten der American Quarter Horse Association (AQHA) gewählt.

- Neuer AQHA-Chef: Johannes Orgeldinger.
Foto: dqha
Der 62-jährige Unterfranke aus Großwallstadt züchtet seit mehr als 25 Jahren American Quarter Horses und war viele Jahre Präsident des ältesten deutschen Westernverbandes DQHA (Deutsche Quarter Horse Association).
Seine Wahl zum AQHA-Präsidenten ist eine kleine Sensation, denn bislang blieb das höchste Amt des Verbandes mit Sitz in Amarillo Texas stets US-Amerikanern vorbehalten. Der Unternehmer, der neben seinem Sand- und Kieswerk die JOMM Ranches im fränkischen Großwallstadt sowie die Main River Quarter Horses in Gainesville, Texas betreibt, wurde 2006 ins höchste AQHA-Gremium (Executive Committee) gewählt und steht ab sofort für ein Jahr an dessen Spitze.

- Beliebte Rasse: Das American Quarter Horse.
Foto: dqha
Hintergrund:
Derzeit existieren weltweit 3.135.036 registrierte American Quarter Horses. 32.693 von ihnen leben in Deutschland. Damit ist die Bundesrepublik die viertgrößte Quarter-Nation überhaupt (nach den USA, Kanada und ganz knapp hinter Mexico).
Mit ihrer Ausgeglichenheit und Vielseitigkeit begeistern die American Quarter Horses mehr und mehr Pferdeliebhaber. Die hiesige Quarter-Population hat sich in den vergangenen zehn Jahren etwa verdoppelt. Weitere Infos finden Sie unter: www.dqha.de
CAVALLO Rasse-Portraits
10.03.2010
© CAVALLO
Autor: Redaktion CAVALLO
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