Hamburger Derby: Hürdenrennen endet nach frontalem Zusammenstoß mit Tod von zwei Pferden

Beim Hürdenrennen im Rahmen des Hamburger Derby sind am Samstag der Hengst "Glad Royal" und der Wallach "Cool Kid" tödlich verunglückt. Sie kollidierten auf der Strecke.

Zwei tote Pferde und drei verletzte Jockeys - das ist die traurige Bilanz des "Almased-4-Phasen-Rennens" über eine 3400 Meter lange Hürdenstrecke im Rahmen des traditionsreichen Hamburger Derbys. Nach heftiger Kritik durch Medien und Publikum stellen sich nun auch die Veranstalter aus Hamburg Horn die Frage, ob es dieses Hindernisrennen künftig noch geben soll.

Kurz nach dem Start des Rennens am Samstag verloren drei Pferde ihre Jockeys und galoppierten reiterlos mit dem Feld. Die Pferde drehten in Panik um, nachdem Ordner sie stoppen wollten, und kamen dem Hauptfeld letztlich frontal entgegen.

Das Rennen wurde nicht abgebrochen. Weshalb der Hengst "Glad Royal" und der Wallach "Cool Kid" ungebremst aufeinander prallten und nicht mehr zu retten waren. Der auf dem Hengst sitzende Jockey Bohumil Nedorostek musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Hamburger Rennleitung sprach am Samstag von einem „schrecklichen Unfall". Das Rennen hätte nicht abgebrochen werden können, da die Zeit für einen Rennabbruch nach dem Wenden der Pferde - weniger als eine Minute - zu kurz gewesen sei, um das Feld zu stoppen. Das Publikum reagierte schockiert. Auch die Entscheidung, den Renntag trotz der Todesfälle der Pferde fortzusetzen, wurde kritisiert.

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CAVALLO Galopprennen Foto: Ana Springfeldt
CAVALLO Galopprennen Foto: Ana Springfeldt
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CAVALLO Danedream Galoppsport Galopp-Rennen Foto: Dr. Jens Fuchs
CAVALLO Danedream Galoppsport Galopp-Rennen Foto: Dr. Jens Fuchs
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08.07.2013
Autor: Redaktion CAVALLO
© CAVALLO
Ausgabe Juli 2013/2013