Kamelfarm abgebrannt: 86 Kamele tot durch Flammen - fünf Tiere überleben

Tragödie im Schwarzwald: Am Donnerstagfrüh starben 86 Kamele bei einem Brand auf der wohl größten Kamelfarm Deutschlands. Nur fünf Tiere konnten die Betreiber des Hofes in Ebhausen, die auch tiergestützte Therapien anboten, retten.

 

CAVALLO Kamelhof Rotfelden
Foto: screenshot_cavallo Facebookseite des Kamelhofes.

Am Donnerstag kamen in Ebhausen in Baden-Württemberg im Schwarzwald auf der wohl größten Kamelfarm Deutschlands 86 Tier ums Leben. Fünf Tiere konnten die Hofbetreiber vor den Flammen retten.

Menschen kamen aufgrund des Feuers nicht zu Schaden. Die Ursache des Brandes ist unklar. Der Sachschaden dürfte sich auf eine Summe von bis zu zwei Millionen belaufen. Die Farm war ein Ausflugsziel für Familien und bei allen Anwohnern sehr beliebt. Im Rundfunk äußerten sich befragte Passanten fassungslos und traurig zu diesem Vorfall.

Das Feuer war Donnerstagnacht gegen zwei Uhr ausgebrochen. Die Anlage stand bereits in Flammen als rund hundert Feuerwehrleute begannen, das Feuer zu löschen. Für den Großteil der Tiere kam jede Hilfe zu spät, die Gebäude brachen unter dem Flammeninferno zusammen.

Die Betreiber der Farm werden von Seelsorgen betreut. Die fünf verbleibenden Kamele überlebten nur, weil sie nicht im Stall, sondern unter einem überdachten Vorbau standen. Den Tieren gehe es den Umständen entsprechend gut, so der behandelnde Tierarzt, sie seinen in einem nahegelegenen Stall untergebracht.

Derzeit ermittelt das Landeskriminalamt. Mit seinen rund 90 Tieren war der Kamelhof Ebhausen-Rotfelden eine Besonderheit im Schwarzwald. Bei Kindern, Familien und Ausflüglern war der Hof sehr beliebt. Auch tiergestützte Therapien wurden dort angeboten.

Die Betreiber des Kamelhofes baten auf ihrer Internetseite www.kamelhof.de und auf www.facebook.com/kamelhof um Verständnis für ihre Situation.

01.02.2013
Autor: Redaktion CAVALLO
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