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FEI verschiebt Einführung der „Progressiven Liste“
Die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) hat den Starttermin für die umstrittene „Progressive Liste“ auf den 5. April verschoben.
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Ursprünglich sollte das bei der FEI-Jahresversammlung Mitte November in Kopenhagen abgesegnete Regelwerk am 1. Januar 2010 in Kraft treten.
„Die Verzögerung verschafft uns Zeit, Maßnahmen zu entwickeln, weiter gegen die Progressive Liste vorzugehen. Wir können nun mit der FEI und anderen Nationen nach einer gemeinsamen Lösung suchen. Dabei ist zunächst einmal beruhigend, dass der internationale Sport nach altem Regelwerk in den ersten drei Monaten des neuen Jahres weitergehen kann“, sagte Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).
Die „Progressive Liste“ hatte weltweit einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Sie erlaubt es, kranke Pferde mit bestimmten Entzündungshemmern und Schmerzmitteln für den Wettbewerb fit zu machen. Das verstößt in Deutschland und anderen europäischen Staaten gegen gültige Tierschutzbestimmungen.
Die FN hatte bereits in Kopenhagen gegen die Einführung der Liste gestimmt und später angekündigt, diese nicht zum 1. Januar in Deutschland einzuführen. FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau hatte zudem den Start der deutschen Equipe bei den Weltreiterspielen in Kentucky 2010 in Frage gestellt und die Gründung eines europäischen Reitsportverbandes erwogen.
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