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Medikation: Weltreiterverband kippt "Null-Lösung"
Der Weltreiterverband (FEI) hat beschlossen, dass Sportpferde auf Turnieren künftig mit bestimmten Medikamenten behandelt werden dürfen. Damit ist die einstige "Null-Lösung" vom Tisch.
FEI gibt Doping frei - zur Diskussion im CAVALLO-Forum
Auf der Generalversammlung der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) in Kopenhagen wurden einige Medikamente zugelassen, die bisher verboten waren oder nur bis zu einer bestimmten Obergrenze bei Sportpferden genutzt werden durften.
Zu diesen Medikamenten gehört Phenylbutazon, ein Schmerz- und Entzündungshemmer, der in den 90er Jahren bereits verboten wurde. Ab sofort ist die Dosierung des Stoffes bis zu einer bestimmen Obergrenze zugelassen.
Lactanase, ein Stärkungsmittel, das dem deutschen Springpferd Cornet Obolensky in Hongkong einen Schwächeanfall beschert haben soll, wird in Zukunft unbegrenzt erlaubt.
An der "Null-Lösung" für die Anwendung von körperfremden Substanzen im Reitsport wird damit von Seiten der FEI nicht länger festgehalten.
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