Gerteneinsatz bremst Rennpferde aus

Jockeys schwingen die Gerte, wenn das Pferd auf der Zielgeraden schwächelt. Das bringt nichts, behaupten jetzt australische Wissenschaftler.

 

Gerteneinsatz Rennen
Foto: turfstock.com Die Reiter animieren ihre Pferde, auf den letzten Metern noch mal Gas zu geben.

Professor Paul McGreevy und Dr. David Evans beobachteten Pferde sowie Reiter in mehreren Rennen. Sie notierten, wie oft die Jockeys ihre Gerten auf den letzten Metern zückten, errechneten die Geschwindigkeit der Tiere und verglichen diese Daten mit den Platzierungen. „Am schnellsten waren die Rennpferde, die nicht vom Reiter gestört wurden“, sagt Paul McGreevy. „Wer die Gerte benutzt, hat keine höheren Siegchancen.“

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Autor: Redaktion Cavallo
© CAVALLO
Ausgabe 04/2011