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Petition gegen die Schließung von Avenches
In der Schweiz formiert sich der Widerstand gegen die beabsichtigte Schließung des Gestüts Avenches. Der Verein "Pro Nationalgestüt" hat jetzt eine Petition ins Internet gestellt.
Der Schweizer Bundesrat will das Staatsgestüt Ende 2011 aufheben. Dadurch sollen jährlich 7 Millionen Franken (rund 4,8 Millionen Euro) gespart werden. Die Schließung ist Teil eines umfangreichen Sparpakets, das den Schweizer Bundeshaushalt um 1,5 Milliarden Franken (rund 1,02 Milliarden Euro) pro Jahr entlasten soll. Das Paket muss erst vom Parlament genehmigt werden.
"Vorher gibt es ein Anhörungsverfahren. Dazu wollen wir der für die Landwirtschaft zuständigen Bundesrätin Doris Leuthard im Mai unsere Unterschriften übergeben", sagt David Fux, Mitbegründer von "Pro Nationalgestüt".
Bisher haben bereits mehrere Tausend Menschen die Petition unter www.pro-nationalgestuet.ch unterschrieben. Auf der Facebook-Seite des Vereins www.facebook.com haben sich mehr als 4.200 Freunde des Gestüts eingetragen.
Das 1899 gegründete Avenches ist das einzige Schweizer Staatsgestüt. Betroffen wären von der Schließung rund 60 Mitarbeiter sowie die etwa 100 Pferde des Gestüts. Was aus ihnen werden soll, ist bisher völlig unklar.
"Sollte Avenches tatsächlich geschlossen werden, wären die Folgen für die Schweizer Pferdewelt gar nicht absehbar", sagt David Fux. Das betreffe nicht nur die Freiberger Zucht, deren zentrale Anlaufstelle das Gestüt sei. "Avenches ist einfach das Kompetenzzentrum fürs Pferd in der Schweiz."
Hier geht es zur Petition: www.pro-nationalgestuet.ch




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