Weltreiterspiele 2014: Medikationsverstoß - Zwei Pferde positiv getestet

In zwei Fällen sind bei den Weltreiterspielen in der Normandie Pferde positiv auf Medikamente getestet worden, die nicht im Wettkampf erlaubt sind. Dabei handelt es sich um ein Vielseitigkeits- und ein Distanzpferd.

Ein Vielseitigkeits- und ein Distanzpferd wurden bei den Weltreiterspielen 2014 in der Normandie positiv getestet. Dabei handelt es sich um das Pferd Qalao des französischen Vielseitigkeitsreiters Maxime Livio, das positiv auf das Beruhigungsmittel Acepromazine getestet wurde.

Sowie das Pferd Tra Flama der südafrikanischen Distanzreiterin Giliese de Villiers, bei dem Spuren des Entzündungshemmers Phenylbutazone gefunden wurden. De Villiers war in der Distanz-Prüfung über 160 Kilometer bereits am zweiten Veterinär-Check ausgeschieden. Der französische Reiter hatte in der Einzelwertung Rang fünf belegt und kam mit der Mannschaft auf Rang vier.

Im Rahmen des FEI-Reglements werden beide Substanzen als "kontrollierte Medikationen" geführt, die zwar zur Anwendung frei gegeben sind, im Wettkampf aber nicht erlaubt werden. Der Mediaktionsbefund führt laut FEI nicht zum automatischen Ausschluss der Reiter. Es folgt ein Verhandlungstermin zu diesem Fall vor der FEI.

Wie die FEI weiter mitteilte, waren alle weiteren bisherigen Proben negativ. Insgesamt wurden 137 Pferde getestet, 49 im Distanzreiten, 24 in der Vielseitigkeit, 22 in der Dressur, 21 im Westernreiten und 21 in der Para-Dressur.

07.09.2014
Autor: Redaktion CAVALLO
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