„Bitting up“: Stute stirbt in USA nach Trainingseinheit

CAVALLO Cattle Drive Montana
Foto: Rädlein
In den USA ist eine Stute gestorben, nachdem sie von Trainer Mark Arballo mit der umstrittenen Methode „bitting up“ trainiert wurde.

Auf der River Valley Ranch in Kalifornien ist eine Stute ums Leben gekommen, nachdem sie von Mark Arballo mit der umstrittenen Methode „bitting up“ trainiert wurde. Die Stute Bella Gonnable Gifted trug ein Shank Bit.

Das ist ein sehr scharfes Gebiss, das einer Kandare ähnelt. Damit wurde sie am eigenen Sattel festgebunden. Diese Methode, „bitting up“ genannt, soll Pferden angeblich beibringen besser auf das Gebiss zu reagieren.

Eine Augenzeugin beobachtete den Vorfall. Die Stute soll in Panik geraten sein und dabei einen Lederzügel abgerissen haben. Mark Arballo soll daraufhin angefangen haben an etwas zu ziehen und mit einem langen Riemen auf etwas einzuschlagen. Danach soll Bella ausgestreckt am Boden gelegen haben. Sie blutete aus der verstümmelten Nase und den Ohren. Die Stute starb an ihren Verletzungen.

Vor einem Jahr soll es bereits einen weiteren Vorfall unter ähnlichen Umständen gegeben haben. Der zuständige Tierschutzverein San Diego Country Animal Service untersucht nun die Todesfälle.

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Westernreiten Q8 Aachen Foto: Lisa Rädlein
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CAVALLO Arbeitspferde Polen Foto: Animals Angels
CAVALLO Arbeitspferde Polen Foto: Animals Angels
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