Jungjournalisten-Preis "Goldener Steigbügel" - CAVALLO-Autorin Alena Brandt ausgezeichnet

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) zeichnete im Rahmen der Deutschen Meisterschaft in Balve sechs Journalisten bis 34 Jahre mit dem Preis „Goldener Steigbügel“ aus. CAVALLO-Autorin Alena Brandt holte den zweiten Platz.

 

CAVALLO Goldener Steigbügel 2014
Foto: FN_press vorne links: Janina Beckmann, Alena Brandt, Anja Perkuhn, Laura-Christina Graser, Julia Becker hinten von links: Philip Häfner, Otto Becker, Jan Kandzora

Auch in diesem Jahr hatte die Jury keine leichte Aufgabe, aus der Vielzahl der eingesandten Beiträge die besten zu ermitteln. Gabriele Pochhammer (Fachmagazin St. Georg), Hans-Joachim Leyenberg (ehemals Frankfurter Allgemeine Zeitung), der Bundestrainer der Springreiter, Otto Becker, und Ehefrau Julia, selbst Autorin, lasen die eingesandten Beiträge.

Beim Festabend der Deutschen Meisterschaften im Spring- und Dressurreiten im Balver Schloss betonte FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach, wie wichtig es sei, dass sich junge Journalisten dem Pferdesport öffnen, sich mit der nicht immer leicht verständlichen Materie vertraut machen und so auf ihre Weise die „Faszination Pferd“ in die Öffentlichkeit tragen.

Bei den Siegern und Gewinnern des mit 1.500 Euro dotierten „Goldenen Steigbügels“ in den beiden Kategorien Tagespresse und Pferdesportfachpresse fiel die Entscheidung nicht schwer. Anja Perkuhn von der Süddeutschen Zeitung überzeugte die Jury mit ihrem Beitrag „600 Kilo auf der Brust“, in dem sie den Sturz von Maximilian Weishaupt in der Siegerehrung einer Springprüfung thematisiert.

In der Kategorie Fachpresse gewann Laura-Christina Graser, die mit einem zwölfseitigen Titelthema in der Reiter Revue regelrecht Lust auf Jagdreiten macht. „Ich bin sicher, dass so mancher Leser nach diesem Artikel den Weg zum Jagdreiten finden wird“, sagte Lauterbach.

Den zweiten Preis und 1000 Euro vergab die Jury an Jan Kandzora von der Tageszeitung Ausgburger Allgemeine für seine Reportage über den „Schuhmacher für Pferde“. Kandzora schildert das Leben einer Hufschmiedfamilie, in der das Handwerk von einer großen Begeisterung für Pferde getragen wird.

In der Fachpresse begeisterte ein Artikel der CAVALLO-Autorin Alena Brandt. Spicken, das Abschauen, kennt man noch aus der Schulzeit. Aber können auch Pferde spicken? Hier geht es zum Artikel. Alena Brandt trug viele interessante Aspekte zusammen, wann Pferde ihr Verhalten von ihren Artgenossen abschauen und wo Grenzen gesetzt sind.

Die dritten Plätze, die mit jeweils 500 Euro dotiert sind: Philip Häfner von der Tageszeitung Märkische Allgemeine Zeitung, schildert in einem Selbstversuch mit der Überschrift „Ein Hauch von Winnetou“ seine ersten Erfahrungen im Sattel und im Reitstall und kommt zu dem Ergebnis, dass Reiten eben doch nicht so leicht ist, wie es aussieht.

In der Kategorie Fachpresse belegt Janina Beckmann von der Zeitschrift Bayerns Pferde den dritten Platz. Sie schildert, wie es aus einem ausgemusterten Rennpferd mit guter Ausbildung und Verständnis ein ordentliches Reitpferd werden kann.