Vielseitigkeit Langenhagen: Pferd muss eingeschläfert werden

Auf dem Vielseitigkeitsturnier in Langenhagen am vergangenen Wochenende (13.-15. September 2013) musste das Pferd des Reiters Bernd Backhaus nach einem Sturz eingeschläfert werden.

Die Vielseitigkeits-Szene wurde durch einen erneuten Todesfall eines Pferds erschüttert. Am Sonntag (15. September 2013) musste "Herr Poitzmann", das Pferd von Bernd Backhaus, nach einem Sturz bei der CIC-Zwei Sterne-Prüfung in Langenhagen eingeschläfert werden.

Am 23. Sprung stürzten die beiden. Herr Poitzmann konnte danach nicht wieder aufstehen. Er wurde liegend in die Tierklinik von Hannover gefahren. Die Ärzte stellten eine Querschnittslähmung fest. Herr Poitzmann wurde noch am Abend eingeschläfert.

Die Zweisterne-Prüfung in Langenhagen stellte für viele Reiter und Pferde eine Schwierigkeit dar. Von den 54 Startern beendeten nur 32 die Prüfung. Die Verantwortlichen wollen sich intensiv mit dem Vorfall auseinandersetzen und ihn gründlich analysieren.

Dem 42-jährigen Bernd Backhaus geht es nach Angaben der Veranstalter gut. Der erfahrene Reiter nahm mit Herr Poitzmann an mehr als 20 internationalen Prüfungen teil.

Seit Mai ist es der bereits vierte Todesfall allein bei Vielseitigkeitsprüfungen in Deutschland. Zuerst starb King Artus, das Olympiapferd von Dirk Schrade, beim Turnier in Wiesbaden. Vier Wochen später musste die Stute P’tite Bombe von Emeric George nach einem Sturz in Lumühlen eingeschläfert werden. Im Juli starb Likoto von Merle Wewer in Rastede genauso wie King Artus an einem Aortenabriss.