Familie Maktoum: Hat Distanz-Weltmeister bewusst Ergebnisse gefälscht?

Distanzrennen frei erfunden? Im Distanzsport wird diskutiert, ob Sheikh Hamdan Bin Mohammed Al Maktoum, derzeit amtierender Distanz-Weltmeister, bewusst Ergebnisse gefälscht hat.

Die britische Pferdesportzeitschrift Horse and Hound hat auf ihrer Website die Meldung "Endurance world champion at centre of rides scandal" (Distanz-Weltmeister im Zentrum des Pferdesport-Skandals) publiziert.

Bisherige Ermittlungen hatten ergeben, dass Ergebnisse für Qualifikationsritte in der Datenbank des Weltreiterverbandes (FEI) zu finden sind, obwohl dazu gar keine Rennen stattgefunden haben sollen.

Es soll sich um zwölf Betrugsfälle handeln. 13 Personen sollen in die Manipulation von Qualifikationsergebnissen verwickelt sein, darunter auch Sheikh Hamdan Bin Mohammed Al Maktoum. Er ist amtierender Distanz-Weltmeister und Kronprinz von Dubai.

Entsprechend einer verdächtigen Ergebnisliste hätten alle Pferde die Prüfung erfolgreich beendet. Merkwürdig ist, dass die Ergebnisse in Gänze mit einem Ritt übereinstimmen, der bereits vor einigen Wochen stattgefunden hat. Der Weltverband der Reiter (FEI) wartet weitere Untersuchungsergebnisse ab, bevor Konsequenzen genannt werden.

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CAVALLO Distanzreiten Foto: Rädlein
CAVALLO Distanzreiten Foto: Rädlein
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CAVALLO Distanzreiten: FEI CEI**-Ritt in Namibia Foto: Benjamin Linsner
CAVALLO Distanzreiten: FEI CEI**-Ritt in Namibia Foto: Benjamin Linsner
CAVALLO Distanzreiten: FEI CEI**-Ritt in Namibia Foto: Benjamin Linsner
01.04.2015
Autor: Redaktion CAVALLO
© CAVALLO
Ausgabe 04 / 2015 /2015