Pony-Killer: 17-Jährige aus Krefeld soll nicht in Psychiatrie bleiben

CAVALLO Pony
Foto: Rädlein
Die Tierquälerin aus Krefeld, die Anfang Mai ein Schaf und ein Pony geköpft sowie mehrere Pferde verletzt haben soll, soll laut einem Gutachter nach dem Prozess nicht in die Psychatrie. Eine Inhaftierung gilt ebenfalls als ausgeschlossen.

Im Mai soll eine 17-Jährige in Krefeld ein Schaf und ein Pony geköpft sowie mehrere Pferde verletzt haben. Das Mädchen habe die Tötungen von Schafbock Piet und Pony Sinbad zugegeben.

Ihre Spuren wurden auf der Tatwaffe, einem Messer, festgestellt. Die Staatsanwaltschaft Krefeld hat nun ihre Ermittlungen abgeschlossen. Die Anklage soll Mitte Oktober an das Gericht gehen. Zurzeit befindet sich die 17-Jährige noch mit Einwilligung der Eltern in einer geschlossenen Psychiatrie.

Allerdings erklärte die Staatsanwaltschaft nun, dass laut einem Gutachter die Voraussetzungen für eine dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie nicht gegeben seien. Der Gutachter habe keine eingeschränkte oder aufgehobene Schuldfähigkeit feststellen können. Da das Mädchen nicht vorbestraft ist und es sich nach dem Gesetz um kein besonders schweres Delikt handelt, gilt auch die Inhaftierung nach dem Prozess als ausgeschlossen.