Rekener Charta: Zu Pferd grenzenlos unterwegs

CAVALLO Schulpferde und Reitschulen
Foto: Rädlein
Ihre Stimme für die Charta: Die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e.V. (VFD) und die internationale „The Long Riders Guild“ fordern mit der Rekener Charta das Grundrecht von Mensch und Pferd auf freien Zugang zur Natur.

 

Wanderreiten
Foto: privat Reiten ohne Grenzen.

Auf der Weltmesse des Pferdesports, der EQUITANA 2013 in Essen, wird die Rekener Charta in großem Rahmen vorgestellt. Dort starten am 17. März im Großen Showring (Halle 6) 30 Stafettenreiter und bringen die Charta als feierliche Geste mit nach Reken zur 40 Jahr-Feier des Vereinigung der Freizeitreiter und –fahrer in Deutschland e.V. (VFD).

Auf diesem Weg soll die Charta für freies Reiten und Fahren in einem grenzenlosen Europa von möglichst vielen Personen aus Politik und Pferdwelt unterzeichnet werden. Bereits im Vorwege kann die Charta von all denjenigen die sie unterstützen möchten, als Unterschriftenliste online unterzeichnet werden.

Was will die Charta erreichen?
Die Rekener Charta wirbt um Unterstützung für die Erhaltung, Pflege und besondere Wertschätzung der Pferde und für das Grundrecht von Mensch und Pferd auf einen freien Zugang zur Natur. Durch Zustimmung vieler Pferdefreunde und möglichst auch politischer Entscheidungsträger sollen diese Positionen in Deutschland, Europa und weltweit unterstützt werden. Die Charta soll als politisches Signal verstanden werden.

Wer soll die Charta unterschreiben?
Jeder der sich mit den Inhalten identifizieren kann, jeder der sich für die Pferde einsetzen möchte, jeder, der das Recht befürwortet, mit Pferden in der Natur Erholung zu suchen. Jeder, der nachfolgenden Generationen das Zusammenleben mit Pferden ermöglichen möchte

Was passiert weiter?
Die bis zur Jubiläumsfeier der VFD von Pferdefreunden und den Stafettenreitern gesammelten Unterschriften werden gemeinsam mit den Unterzeichnungen von Reken politischen Entscheidungsträgern als deutliches Signal zur Kenntnis gegeben und als erstes „Paket“ auch nach Brüssel übergeben.

Hintergrund-Info zu den Initiatoren:

Vereinigung der Freizeitreiter und –fahrer in Deutschland e.V. (VFD)
Im Mai 1973 gründete sich die VFD als Interessenvertretung der Freizeitreiter, um ein generelles Reitverbot im neu geplanten Bundeswaldgesetz zu verhindern und ist heute der zweitgrößte reiterliche Verband in Deutschland. Zu den Hauptzielen gehören das freie Zugangsrecht zur Natur für Reiter und Fahrer, pferdegerechte Haltung und partnerschaftlicher Umgang mit dem Pferd, der Schutz unserer Umwelt sowie die Erhaltung des Pferdes als Teil unserer Kultur.

Die Weitreitergilde
Die Weltreitergilde "The Long Riders Guild", wurde 1994 gegründet und verbindet weltweit Frauen und Männer aller Nationen, die bei einem einzigen Ritt mehr als 1000 Meilen / 1600 Kilometer zurückgelegt haben. Ihr Ziel ist u.a. sich gemeinsam für die Freiheit aller und die persönliche Weiterentwicklung des Einzelnen einzusetzen. Wichtiges Kriterium für die Ritte ist die Vermeidung von Leiden und unnötiger Belastung für die Pferde. Aber es soll keine Charta dieser beiden Organisationen, sondern eine Charta aller Reiter und Fahrer in Europa sein.

Jeder Einzelne, jeder interessierte Verein ist aufgerufen die Charta weiter zu tragen und mit der eigenen und weiteren Unterschriften von Pferdefreunden, Personen der Öffentlichkeit und politischen Entscheidungsträgern zu unterstützen.
Die Charta kann zu diesem Zweck auch unter www.vfdnet.de heruntergeladen werden. Zur Stafette gibt es eine Übersichts-Karte der geplanten Routen.

Ihre Stimme für die Charta!
Hier gibt es alle Informationen zur Rekener Charta in mehreren Sprachen sowie die Unterschriftenliste zum Download.

Rekener Charta: Infos und Unterschriftenliste dowloaden

Autor: Redaktion CAVALLO
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