Schlangenbad: Dritte Gemeinde in Hessen führt Pferdesteuer ein - Vorerst nicht in Kraft

Kondition Ausdauer Fitness Dressur Gelände
Foto: Lisa Rädlein
Mit der hessischen Gemeinde Schlangenbad hat eine weitere Kommune in Deutschland die Pferdesteuer eingeführt. Die beschlossene Satzung tritt aber noch nicht ab sofort in Kraft.

Die hessische Gemeinde Schlangenbad hat als dritte Kommune in Deutschland die Pferdesteuer beschlossen. Eine entsprechende Satzung wurde verabschiedet, tritt aber vorerst nicht in Kraft.

Die Gemeinde will den Ausgang des Normenkontrollverfahrens vor dem Hessischen Gerichtshof abwarten, das die Rechtmäßigkeit der Pferdesteuer überprüfen soll.

Schlangenbad ist nach Bad Sooden-Allendorf und Kirchheim die dritte hessische Kommune, die eine Satzung zur Erhebung der Pferdesteuer beschlossen hat. Pro Pferd werden 300 Euro erhoben. Die Kommunalpolitiker entschieden mehrheitlich, den Beschluss zunächst auszusetzen. In Kürze beginnt das Normenkontrollverfahren vor dem Hessischen Gerichtshof.

Dieses soll prüfen, ob die Pferdesteuer zulässig ist und die beschlossene Satzung in Bad Sooden-Allendorf rechtens ist. Den Ausgang des Verfahrens will Schlagenbad abwarten. Wie lange dies dauern wird, lässt sich derzeit nicht einschätzen.

Video: APP e.V. Aktionsbündnis gegen die Pferdesteuer