Springsport: Tod des Olympia-Hengstes Hickstead

Der Millionen-Hengst Hickstead (15) brach Sonntag nach dem Weltcup-Springen in Verona unter seinem Reiter, dem Olympiasieger Eric Lamaze (43), tot zusammen.

Der Hengst Hickstead war das erfolgreichste Springpferd der vergangenen Jahre: Olympiasieger in Hongkong 2008, Bronzemedaillen-Gewinner bei den Weltreiterspielen in Kentucky 2010, dazu siegreich in den schwersten Springen der Welt, wie in Aachen 2010. Gestern ist der KWPN-Hengst beim Gang aus dem Parcours in Verona zusammengebrochen und gestorben.

Zunächst verlief alles wie gewohnt. Der Kanadier und sein Top-Hengst absolvierten die Runde mit nur einem Abwurf. Als die beiden aus der Halle reiten wollten, begann der Hengst zu taumeln und gin zu Boden und verstarb noch in der Halle, obwohl sofort Tierärzte zur Stelle waren.

Tausende Zuschauer erlebten das Unfassbare in der Halle. Das Springen wurde abgebrochen. Erst wurde als Todesursache ein Aorta-Abriss vermutet, dann verdichtete sich die Vermutung, dass der Hengst an einem Herzinfarkt starb. Eric Lamaze hatte auf Hickstead 2008 Olympia-Gold, 2010 WM-Bronze und den Großen Preis beim CHIO in Aachen gewonnen.

Auf der Facebook-Seite des kanadischen Reiters gingen zahlreiche Trauerbekundungen seiner Fans ein.

Fotostrecke: Westernkritik - Grobes Reiten bei der Q8 in Aachen

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Westernreiten Q8 Aachen Foto: Lisa Rädlein
Westernreiten Q8 Aachen Foto: Lisa Rädlein
Westernreiten Q8 Aachen Foto: Lisa Rädlein

Fotostrecke: Fotostrecke: Michael Jung beim CHIO 2011

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CAVALLO Michael Jung Vielseitigkeit Foto: Michaela Mertens
CAVALLO Michael Jung Vielseitigkeit Foto: Michaela Mertens
CAVALLO Michael Jung Vielseitigkeit Foto: Michaela Mertens
07.11.2011
Autor: Redaktion CAVALLO
© CAVALLO