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Streit um FEI-Dressurausschuss eskaliert
Der Streit um den FEI-Dressurausschuss spitzt sich weiter zu. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) wirft dem Weltreiterverband FEI indirekt undemokratisches Verhalten vor.
FEI-Präsidentin Prinzessin Haya Bint Al Hussein hatte den Dressurausschuss am 31. Oktober per Brief zum Rücktritt aufgefordert.
Der Ausschuss hatte zuvor in einem offenen Brief von Prinzessin Haya um Klarstellung eines Interviews gebeten. Darin hatte die FEI-Präsidentin die Zukunft der Dressur bei den Olympischen Spielen 2012 in London infrage gestellt.
Daraufhin hatte die FEI-Präsidentin den sofortigen Rücktritt des Ausschusses gefordert. Dieser habe in wichtigen Fragen einen Mangel an Flexibiltät offenbart. Das Gremium arbeite in Isolation und repäsentiere nicht die Interessen der Dressur-Gemeinschaft, hieß es in einer FEI-Erklärung.
Einen Rücktritt des Ausschusses schließt dessen Vorsitzende, die Belgierin Mariette Withages, jedoch aus. Diesem gehören unter anderem auch die deutsche Dressurreiterin Monica Theodorescu und Dr. Dieter Schüle an.
Die FN zeigte sich vom Vorgehen der FEI geschockt. "Auch die FEI ist ein demokratisches Gebilde und der Dressurausschuss durch Gremien demokratisch gewählt. Ich halte es für mehr als ungeschickt, den Ausschuss auf diese Weise zu suspendieren", erklärte FN-Präsident Breido Graf Rantzau am Mittwoch.
Die FN teile die Besorgnis des belgischen Schwesterverbands, der die Handlunsgweise der FEI in einem offenen Brief an alle europäischen
Pferdesportnationen kritisierte.



