Totes Pony - Pferderipperin tötet erneut

In Troisdorf am Niederrhein wurde ein Offenstall in Brand gesetzt und das Shetland-Pony "Mario" getötet. Täterin soll die Pferderipperin sein, die bereits 2013 ein Pony köpfte.

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CAVALLO Pferderipper Missbrauch Mario Foto: Deborah Frick_privat
CAVALLO Pferderipper Missbrauch Mario Foto: Deborah Frick_privat
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Am 31. April 2015 wurde in Troisdorf am Niederrhein der Offenstall des Shetlandponys "Mario" angezündet. Der Stall brannte nieder. Das Pony war nicht mehr aufzufinden. Einige Tage später fanden Passanten in der Nähe des Tatorts drei abgetrennte Pferdebeine.

Ein Ermittler, der bereits 2013 im Fall des geköpften Ponys "Sindbad" ermittelt hatte, nahm die heute 19-jährige Natascha H. als Täterin ins Visier. Die junge Frau hatte vor zwei Jahren gestanden, einem Schafbock und einem Pony die Köpfe abgetrennt sowie ein Schaf getötet zu haben.

Damals wurde die 17-Jährige vom Amtsgericht Krefeld wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz zu einem Jahr Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt. Sie wurde in psychologische Behandlung gegeben und lebte in einer betreuten Wohngruppe.

Im Fall des getöteten Ponys "Mario" gestand Natascha H. und führte die Ermittler zum Leichnam des Ponys. Dabei gestand die Täterin zudem drei weitere Pferdeställe in Brand gesetzt zu haben. Gegen Natascha H. erging inzwischen ein Haftbefehl.

Durch die Pferdebestatterin Lea Schenker aus Bergisch Gladbach fand die schreckliche Tat noch ein würdevolles Ende: Sie hat die Kosten für die Kremierung der sterblichen Überreste von Mario übernommen.

08.06.2015
Autor: Redaktion CAVALLO
© CAVALLO
Ausgabe 06 / 2015/2015