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Umfrage: Züchter Deutscher Reitpferde gesucht
Aneta Grafschmidt, Studentin der Pferdewissenschaften an der Veterinärmedizinischen Universität in Wien, führt im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit eine Umfrage zum Thema Erbkrankheiten beim Deutschen Reitpferd durch.
Alle Züchter von Hannoveranern, Oldenburger, Mecklenburger usw. dürfen den Fragebogen ausfüllen. Die Ergebnisse werden im Januar ausgewertet. Danach bekommt jeder Teilnehmer eine Auswertung zugeschickt.
Der Hintergrund: Krankheiten wie Osteochondrosis dissecans (OCD) oder eine Hufrollenerkrankung können vererbt werden. Bei OCD wird eine Erblichkeit von 1 bis 26 Prozent geschätzt; beim Kehlkopfpfeifen wird ein dominanter Erbgang vermutet.
Hengste, die OCD oder einen gelähmten Stimmnerv zum Körungszeitpunkt haben, werden nicht zur Zucht zugelassen. Erkranken sie nach der Eintragung, wird behalten sie trotzdem die Lizenz zum Decken. Bei Stuten gibt es keine Kontrolle vor der Eintragung.
Ziel der anonymen Umfrage ist es, herauszufinden, wie die Züchter über diese Problematik denken und was sie von den Zuchtverbänden diesbezüglich erwarten. Sollen strengere Selektionskriterien festgelegt werden? Ist das Zuchtsystem gut so wie es ist? Darf ein Hengst mit Osteochondrosis dissecans (OCD) in die Zucht? Ihre Meinung ist gefragt!
Stimmen Sie hier ab: Zur Umfrage "Selektin auf Gesundheit" im Internet
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