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Urteil: Bronzemedaille geht endgültig an Schweiz
Die norwegische Springequipe muss ihre olympische Bronzemedaille endgültig an die Schweizer Konkurrenten abtreten. Der Internationale Sportgerichtshof CAS lehnte am Freitag einen Einspruch des norwegischen Springreiters Tony André Hansen ab.
Hansens Pferd Camiro war bei den Olympischen Spielen 2008 in Hong Kong positiv auf die verbotene Substanz Capsaicin getestet worden. Die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) hatte ihn deswegen im Dezember 2008 nachträglich disqualifiziert und für viereinhalb Monate gesperrt.
Dadurch fiel die beim Mannschaftsspingen hinter den USA (Gold) und Kanada (Silber) platzierte norwegische Equipe in der Wertung weit zurück. Stattdessen rückten die Schweizer Mannschaft aufs Bronzetreppechen.
Hansen hatte beim CAS im Lausanne/Schweiz gegen die Entscheidung der FEI Einspruch erhoben. Der CAS wies ihn jedoch ab und bestätigte das FEI-Urteil.
Insgesamt wurden vier olympische Springreiter wegen Capasaicin-Funden bei ihren Pferden disqualifiziert und gesperrt. Neben Hansen sind dies der Deutsche Christian Ahlmann (acht Monate), der Ire Denis Lynch (drei Monate) und der Brasilianer Bernardo Alves (dreieinhalb Monate).
Sein Landsmann Rodrigo Pessoa wurde für viereinhalb Monate gesperrt. Bei seinem Pferd war die Capasaicin-ähnliche Substanz Nonivamid nachgewiesen worden.
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