Weltreiterspiele 2014: Wallach Wild Lone stirbt nach Viersterne-Geländeprüfung

Wild Lone absolvierte den Viersterne-Geländeparcours unter seinem britischen Reiter Harry Meade bei den Weltreiterspielen 2014 fehlerfrei. Im Ziel angekommen verstarb der 13-jährige Wallach.

Die Viersterne-Geländeprüfung rund um das Staatsgestüt Haras de Pin in der Normandie absolvierte der 13-jährige Wallach Wild Lone unter seinem britischen Reiter Harry Meade, dann brach er tot zusammen.

Die Hindernisse der Vielseitigkeitsprüfung bei den Weltreiterspielen 2014 entsprachen einem anspruchsvollen Viersterne-Parcours: Er führte über 32 der ursprünglich 35 Hindernisse und 5982 statt 6500 Meter. Die Bodenverhältnisse waren einer Weltmeisterschaft nach Aussagen der Reiter nicht würdig. Lehmig, tief, rutschig - nicht ausreichend präpariert und damit gefährlich für Pferd und Reiter.

Nicht wenige Pferde schleppten sich, trotz entsprechenden Trainings, abgekämpft ins Ziel. An einigen Stellen wie dem Wasser hatten Top-Reiter, darunter auch Ingrid Klimke aufgrund der Bodenverhältnisse einige Schrecksekunden zu überstehen.

Die Ausfälle auf der Strecke, nur 63 von 91 Paaren erreichten das Ziel, sprechen für sich. Harry Meade, der im Team der Briten ritt, führte seinen Wallach Wild Lone trocken, als dieser tot zusammenbrach. Meade hatte ihn vierjährig zu reiten bekommen. In Badminton wurde das Pferd in diesem Jahr Dritter. Die Todesursache soll eine Obduktion zeigen, wie sie von der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) vorgeschrieben ist.