Zecken-Risiko: Weniger Zecken im Jahr 2013 aufgrund kaltem und langem Winter

Zecken-Risiko für Menschen und Pferde geringer: Eine Studie an der Universität Ulm hat ergeben, dass es in diesem Jahr weniger Zecken geben wird. Der lange Winter hat die Population verringert. Eine Impfung wird trotzdem empfohlen.

 

Foto: Baxter Zecken können lebensgefährliche Krankheiten übertragen.

Was tun gegen Zecken? Zur Diskussion im CAVALLO Forum

Weniger Probleme mit Blutsaugern: In diesem Jahr werden Reiter weniger mit Zecken konfrontiert sein. Die Zecken-Population scheint ausgedünnt. Forscher an der Universität Ulm führen diese Erkenntnis auf den langen harten Winter zurück.

Durch die Zählung der Larven der Schildzecke "Gemeiner Holzbock" im Zeitraum von 2008-2010 im Biosphärengebiet Schwäbische Alb und durch das Abgleichen deren Anzahl mit den Witterungsbedingungen, ergab sich die Erkenntnis, dass die Larven gerne in jungen Waldgebieten nisten.

Zecken als Gefahr für Pferde - Infektion mit Borreliose nicht heilbar

Trotzdem das Zecken-Risiko in diesem Jahr geringer sein könnte, wird Menschen, die viel im Freien sind empfohlen, sich impfen zu lassen. Zecken sind wegen der Infektionsgefahr mit Borreliose gefährlich für Mensch und Pferd. Fieberschübe, Muskel- und Gelenkschmerzen können ein Hinweis auf die Erkrankung an Borreliose sein. Pferde können nicht dagegen geimpft werden. Der erfolgreiche Springvererber Chacco-Blue starb im Juni 2012 unerwartet an Borreliose.

Weitere Informationen zum Zecken-Risiko:
CAVALLO-Leser Blog: Borreliose Behandlung beim Pferd
Deutschlandkarte: Zecken-Aktivität täglich aktuelle Werte
Kontakt: Nationales Referenzzentrum für Borrelien in München
Mobil informiert: Zeckenwetter App zum Download

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12.04.2013
Autor: Redaktion CAVALLO
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Ausgabe Mai 2013/2013