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Regierung: Verbot des Schenkelbrands Ende 2012?
Der in die Diskussion geratene Schenkelbrand soll Ende nächsten Jahres verboten sein. Das gab die Bundesregierung bekannt.
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Bis November 2012 werde die bisherige Ausnahme im Tierschutzgesetz gestrichen, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Gerd Müller (CSU), am vergangenen Freitag im Bundesrat. Neue Mikrochips sollten europaweit den Schenkelbrand ablösen. Tierschützer beklagen, dass Pferde dabei heftige Schmerzen erleiden.
Der Bundesrat hatte bereits im Herbst ein Ende des traditionellen Schenkelbrands verlangt. Das Bundeslandwirtschaftsministerium sagte dies zu. Obwohl die Zerstörung von Gewebe eines Wirbeltieres nach dem Tierschutzgesetz verboten ist, gibt es für den Schenkelbrand bisher eine Ausnahme. Fohlen erlitten bei einem Schenkelbrand Verbrennungen dritten Grades mit Zerstörung der oberen Hautschicht, kritisiert der Deutsche Tierschutzbund.
Züchter hatten sich mit einer Demonstration des Schenkelbrands bei Fohlen für die traditionelle Markierung stark gemacht. Sie möchten die unterschiedlichen Brandzeichen erhalten. Auch eine Kennzeichnung mit Mikrochips ist nicht in Gänze risikofrei für Pferde, so die Argumente der Züchter.
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