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100 Krankheiten - Das große CAVALLO Symptom-Lexikon

Haarausfall - Hahnentritt - Harnsteine - Hautpilz - Headshaking - Herpes - Herzrhythmusstörungen - Hitze-Probleme - Hornsäulen - Hufabszesse - Hufeinbruch - Hufknorpelverknöcherung - Hufkrebs - Hufrehe - Hufrollenentzündung

Im CAVALLO Symptom-Lexikon finden Sie die Symptome der 100 wichtigsten Pferdekrankheiten. Hier: Haarausfall - Hahnentritt - Harnsteine - Hautpilz - Headshaking - Herpes - Herzrhythmusstörungen - Hitze-Probleme - Hornsäulen - Hufabszesse - Hufeinbruch - Hufknorpelverknöcherung - Hufkrebs - Hufrehe - Hufrollenentzündung.

Außer dem Fellwechsel gibt es zig andere Gründe, weshalb Pferde Haare lassen. Manchmal wird das Pferd bis auf Mähne, Schweif und Fesselbehang kahl.
Foto: Hans Kuczka

Haarausfall

Beim krankhaften Haarausfall (Alopezie) verliert das Pferd Haare, ohne dass sich dabei die kahlen Hautflächen verändern. „Die Haut zeigt zum Beispiel keine Krusten oder Rötungen“, sagt Pferdefachtierarzt Dr. Ulrich Walliser, Leiter der Pferdeklinik Kirchheim/Baden-Württemberg.

Alopezie ist vom Fellwechsel leicht zu unterscheiden. Beim Fellwechsel bildet sich schon vor dem Ausfallen des Winter- beziehungsweise Sommerfells unter der Haut eine neue Haaranlage; die neuen Haare schieben sofort nach. Alopezie hinterlässt dagegen kahle Stellen. Außerdem kommt sie im Gegensatz zum Fellwechsel, der Pferde nur im Frühjahr und Herbst haaren lässt, ganzjährig vor.

Bei der häufigsten Form, der generalisierten oder diffusen Alopezie, verliert das Pferd am ganzen Körper Haare. Manche Tiere sind sogar bis auf Mähne, Schweif und Fesselbehang kahl. Bei der umschriebenen Alopezie entstehen dagegen einzelne, klar abgegrenzte Kahlstellen. Sie sind rund, oval oder ungleichmäßig; manchmal symmetrisch angeordnet. Mit der Zeit können sie zusammenfließen und flächige Muster im Fell hinterlassen. Manchmal färbt sich die kahle Haut mit der Zeit dunkel.

Sehr selten kommen Fohlen nackt zur Welt. Entweder sind die Haare im Mutterleib ausgefallen und schwimmen im Fruchtwasser, oder es wächst dem Fötus gar kein Fell.

Von der Alopezie abzugrenzen ist Haarausfall, der durch Juckreiz und Scheuern entsteht. Haarlose Hautpartien sind dann meist rot und geschwollen; manchmal nässen sie oder bluten sogar. Oft scheuern sich die Pferde das Langhaar ab.

Der Zuckfuß ist lästig fürs Pferd und stört bei der Arbeit. Schuld sind entzündete Nerven, gestörte Sehnenrezeptoren, Bakterien oder sogar Löwenzahn.
Foto: Gerhards

Hahnentritt

Charakteristisch ist das abrupte Beugen eines oder beider Hinterbeine, weshalb die Krankheit Hahnentritt oder Zuckfuß (engl. stringhalt) heißt. Das Bein wird ruckartig Richtung Bauch gezogen, als wolle das Pferd Fliegen verscheuchen. Ebenso schlagartig wird das Bein wieder gestreckt. Sind beide Hinterbeine betroffen, zieht das Pferd sie meist weniger stark in die Höhe, sondern läuft eher stechschrittartig wie ein Soldat im Paradeschritt. „Ein beidseitiger Hahnentritt ist aber sehr selten“, sagt Pferdetierarzt Dr. Dirk Fister, Chef der Tierärztlichen Klinik für Pferde in Bilsen bei Hamburg.

Die Bewegungsstörung tritt nur auf, wenn das Pferd aus dem Stand anläuft oder Schritt geht. „Hahnentritt ist eine reine Schrittkrankheit; im Trab oder Galopp ist der Gang unverändert“, erklärt Fister. In engen Wendungen oder beim Rückwärtsrichten verstärkt sich das Zucken.

Bei manchen Pferden verschwindet es vorübergehend, wenn sie ein paar Minuten gehen. Längeres Stehen in der Box verstärkt dagegen die Symptome. „Die Tiere haben dabei keine Schmerzen“, sagt Dr. Fister.

Eine regionale Besonderheit ist der australische Hahnentritt (australian stringhalt), der vor allem in Australien und Neuseeland vorkommt; auch in Japan und den USA wurden Fälle dokumentiert. Dabei sind meist beide Hinterbeine hochgradig betroffen; bei einigen Pferden sind die Muskelkrämpfe so stark, dass sie sich kaum noch fortbewegen können. Beuger und Strecker an der Außenseite des Kniegelenks schrumpfen (Atrophie). Außerdem kann es zu Kehlkopflähmungen kommen.

Das Pferd presst und presst, aber kein Tröpfchen Urin fließt. Schuld kann zuviel Kalzium sein, das stachelige Harnsteine bildet.
Foto: Tierklinik Hochmoor 2003

Harnsteine

Das Pferd steht breitbeinig, will pinkeln und schafft es nicht. Hengste und Wallache schachten ihren Schlauch oft längere Zeit aus, ohne dass etwas passiert. Tröpfelt es doch, ist der Urin oft rötlich oder flockig-gelb, manchmal auch extrem trüb und riecht streng nach Ammoniak. Die Innenseiten der Oberschenkel und Hinterbeine können mit Blut und Harn verkrustet sein; manche Pferde stöhnen vor Schmerzen, krümmen den Rücken, gehen klamm und sind unruhig wie Koliker. Ihre Blase ist zum Bersten voll.

Normalerweise harnt ein Pferd fünf bis acht Mal in 24 Stunden. Je nach Durst und Wasserangebot sind das zwischen 5 und 15 Liter, was 40 bis 50 Prozent der aufgenommenen Wassermenge entspricht. Nur noch Rinnsale bleiben übrig, wenn kleine Klumpen (Harnkonkremente) Niere, Harnleiter, Harnblase oder Harnröhre verlegen. Diese Konkremente sind unterschiedlich hart, groß und schwer: Harnsand ist sandkörnig; Harngrieß heißen die mit bloßem Auge sichtbaren Harnsteinchen, und Harnsteine wachsen bis auf doppelte Gänse-Ei-Größe.

„Harnsteine in der Blase sind das größte Problem, Nierensteine sind beim Pferd dagegen sehr selten“, sagt Dr. Wolfgang Scheidemann von der Tierklinik Hochmoor im nordrhein-westfälischen Gescher-Hochmoor. Er sucht nach ovalen Steinen, die oft am Blasenhals liegen. Die Blasenwand ist meist chronisch verdickt. Zusätzlich untersucht der Tierarzt mit Endoskop und Ultraschall-Gerät die harnab-leitenden Wege, um die Harnsteine aufzuspüren. Unterm Mikroskop enthält der Harn massenhaft Plattenepithelzellen, Leukozyten, rote Blutkörperchen (Erythrozyten) sowie unterschiedliche Kristalle, Zeichen für Blasen- entzündungen.

Aus erbsengroßen Kahlstellen werden entzündliche Kampfzonen, wenn Hautpilz wuchert.
Foto: Gerhards

Hautpilz

Pilze verursachen jede 10. bis 15. Hautkrankheit bei Pferden. Anfangs bilden sich stecknadel- bis erbsengroße Erhebungen auf der Haut. Nach kurzer Zeit fallen dort die Haare aus: Es entstehen kleine Kahlstellen, die von ihrer Umgebung scharf abgegrenzt und häufig mit Schuppen und später mit Schorf bedeckt sind.

Weil sie häufig Juckreiz verursachen, scheuern sich die Tiere oft so heftig, dass die Schwellungen platzen und nässen. Aber auch ohne Scheuern fällt im fortgeschrittenen Stadium manchmal der Schorf ab, und die feucht glänzende, offene Unterhaut kommt zum Vorschein.

Dauert die Hautpilzerkrankung (Dermatomykose) an, weiten sich Herde aus, es entstehen ringförmige Entzündungszonen („Kampfzonen“). Im Inneren dieser Zonen heilen die Herde allmählich ab, die Haare wachsen vom Zentrum aus nach. Einzelne Herde können zu großflächigen Hautveränderungen zusammenwachsen.

Oft wuchert der Pilz zuerst an Kopf, Hals oder Schultern. Später kann er auf die seitliche Brust und die Flanken sowie Kruppe und Rücken übergreifen. Am häufigsten wächst er in Sattel- und Gurtlage, wo die Haut warm und feucht ist, optimale Lebensbedingungen für Pilze. Außerdem ist die Sattel- und Gurtlage beim Reiten permanent mechanischen Reizungen ausgesetzt, da bilden sich schnell Entzündungen.

Die Lage der Hautveränderungen kann helfen, einen Hautpilzbefall besser von der ansonsten sehr ähnlichen Räude zu unterscheiden: Während die durch Milben verursachte Räude bevorzugt Beine, Mähnenkamm, Schopfansatz und Schweifrübe befällt, macht sich der Pilz gerade an diesen Körperstellen nur selten breit (siehe auch Räude). Klarheit verschafft ein Pilznachweis im Labor.

Das lästige Kopfschütteln plagt Pferde schon seit mindestens 200 Jahren.
Foto: Christiane Slawik

Headshaking

Das Pferd reagiert, als krabbele eine Fliege in seiner Nase. Es schüttelt reflexartig seinen Kopf in alle Richtungen, schnaubt oder niest. Manche Pferde ziehen permanent die Oberlippe hoch wie beim Flehmen und spielen mit der Zunge. Sie stampfen mit den Vorderbeinen, rubbeln die Nase an den Beinen oder schubbern sie an Zaunpfahl oder Trog. Einige reiben sich die Nase auch im Trab am Boden und scheuern sich die Nüstern blutig. Aus der Nase läuft klarer bis weißlicher Schleim; die Augen tränen.

Häufig zeigen Pferde solche Symptome unter Stress. Viele schlagen nur beim Auftrensen oder beim Reiten mit dem Kopf – meist nach der Lösungsphase. Andere schleudern beim Turnier mit dem Kopf.

Oft verstärken sich die Symptome an warmen, sonnigen Tagen. Manche Pferde reagieren auf Lichtreflexe im Schnee. Lichtempfindliche Headshaker wollen starkes Sonnenlicht meiden, stellen sich in den Schatten, stecken ihr Gesicht unter den Schweif des Nachbarn oder drücken ihr Gesicht gegen die Wand. Beim Saufen tauchen sie die Nüstern tief unter Wasser. Wind kann die Symptome verschlechtern oder verbessern.

Leichtes Fieber und Nasenausfluss sind typische Symptome bei Herpes-Rhinopneumonitis.
Foto: Gerhards

Herpes

Eine Herpes-Infektion kann Pferde auf vielfältige Weise krank machen.

Am häufigsten verursacht sie Rhinopneumonitis, eine Atemwegserkrankung, deren Symptome einer Influenza ähneln: Das Pferd bekommt zunächst wässrig-klaren Nasen- und Augenausfluss, der später oft eitrig wird. Am Unterkiefer schwellen manchmal die Lymphknoten; häufig fressen kranke Tiere schlecht.

Die meisten erwachsenen Rhinopneumonitis-Patienten haben ein bis zwei Tage lang leicht erhöhte Körpertemperatur von 38,6 bis 39 Grad Celsius, während das Fieber bei Influenza ohne weiteres über 40 Grad steigen kann. Höheres Fieber ist typisch bei Jungpferden bis zu zwei Jahren.

Während Influenza meist trockenen, bellenden Husten auslöst, verursacht Rhinopneumonitis eher feuchten Husten. Außerdem husten die meisten Rhinopneumonitis-Patienten nur unter Belastung.

Auch die Anzahl erkrankter Pferde in einem Stall erlaubt Rückschlüsse auf die Art der Atemwegsinfektion: Während sich Influenza oft explosionsartig ausbreitet, erkranken an Rhinopneumonitis meist nur einzelne Tiere.

Häufig verschwimmen die Krankheitsbilder aber so sehr, dass selbst Tierärzte Herpes-Rhinopneumonitis kaum von Influenza unterscheiden können. Sicherheit liefern Labortests.

Herpes-Viren können Fehlgeburten (Virus-Abort) bei Stuten auslösen. Infizierte Stuten erscheinen völlig gesund oder zeigen allenfalls leichte Symptome einer Atemwegserkrankung. Ohne Warnsignale tritt der Abort dann zwischen siebtem und zehntem, nicht aber vor dem fünften Trächtigkeitsmonat auf.

Manchmal wird das Fohlen ausgetragen, ist aber bei der Geburt bereits tot oder so schwach, dass es binnen weniger Tage stirbt. Obwohl der Virus-Abort meist nur einzelne Tiere trifft, können in einem großen Bestand mehrere Stuten verfohlen. Eine seuchenartige Ausbreitung (Abortsturm) kommt heute kaum noch vor.

Schwerwiegend sind zentralnervöse Störungen, die aber weniger häufig auftreten: Die neurologischen Störungen können sich als leichte Lähmungserscheinungen äußern, die bis hin zum Festliegen und Tod des Tiers führen.

„Häufig sind Ataxien der Hintergliedmaßen zusammen mit Urin- und Kotabsatzstörungen“, sagt die Herpes-Expertin Dr. Antonie Neubauer-Juric vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Manchmal zeigt sich eine Herpes-Infektion als koitales Exanthem, ein Ausschlag an den Schleimhäuten der Genitalien, der in Deutschland aber nur sporadisch vorkommt. Bei infizierten Stuten bilden sich an Schamlippen und Euter, bei Hengsten und Wallachen am Penis kreisrunde Bläschen. Mitunter sind auch die Schenkel befallen. Nach kurzer Zeit werden die Bläschen zu gelben Knötchen, die wenige Tage später aufplatzen und kleine weiße Flecken auf der Schleimhaut hinterlassen.

Hinter manchen Horn- und Bindehautentzündungen des Auges vermuten Tiermediziner ebenfalls Herpes-Erreger. Symptome sind Pünktchen auf der Hornhaut-Oberfläche, leicht geschwollene Hornhäute, gerötete Bindehäute, tränende Augen und krampfhaft zugekniffene Lider.

Alle Symptome können getrennt, gleichzeitig oder nacheinander auftreten. So ist es möglich, dass eine herpesinfizierte Stute vor dem Verfohlen an Rhinopneumonitis erkrankt und schließlich mit zentralnervösen Störungen zu kämpfen hat.

Aussetzer: An der EKG-Kurve erkennt man, dass beim Sinusrhythmus ein Herzschlag fehlt (Pfeil). Das ist typisch für einen AV-Block.
Foto: Gerhards

Herzrhythmusstörungen

Pferde mit Herzrhythmusstörungen (kardiale Arrhythmie) sind selten leistungsschwach und wenig belastbar. Wenn doch, schwitzen sie bei Anstrengung stark und erholen sich nur langsam, was bei wenig geforderten Hobbypferden weniger auffällt als bei Sportpferden. Manche bluten aus der Nase, wenn es zu Blutungen in die Lunge kam.

Das Herz schlägt entweder zu schnell (Tachykardie), das heißt mit einer Ruhe-Frequenz von mehr als 60 Schlägen. Normal sind 30 bis 40 Schläge pro Minute. „Je höher der Ruhe-Puls, desto dramatischer ist die Situation; über 100 Schläge sind lebensbedrohlich“, sagt Dr. Alexandra Feichtenschlager, die in Meerbusch/Nordrhein-Westfalen eine kardiologische Praxis für Pferde hat. Oft atmen Pferde mit Tachykardie auch schneller als die üblichen 10 bis 20 Züge pro Minute.

Schlägt das Herz zu langsam (Bradykardie), kann das ebenfalls die Leistung beeinträchtigen.

Die häufigste Form der Arrhythmie ist das Vorhofflimmern, das die Leistung der Pferde meist deutlich schwächt. Manche taumeln, bekommen Koliken oder kollabieren schlimmstenfalls.

Bei Kammerflimmern ist das Pferd in Lebensgefahr: Der Herzmuskel zieht sich so schnell und unkontrolliert zusammen, dass er kaum noch Blut aus der Herzkammer pumpen kann. Das Pferd ist sofort bewusstlos, sein Puls kaum zu ertasten.

Heiße Sommertage haben zwei Nachteile, die für Pferde tödlich enden können: Entweder schwitzen sie zu viel und saufen zu wenig. Oder sie müssen stundenlang in der prallen Sonne stehen.
Foto: Christiane Slawik

Hitze-Probleme

Hitzschlag und Austrocknen (Dehydration) sind die beiden wichtigsten Hitzeprobleme beim Pferd. Ob es dehydriert ist, sagt der Hautfaltentest: Kneifen Sie dem Pferd an der Schulter in die Haut, bis sich eine Falte bildet. Lassen Sie los, und schauen Sie auf die Uhr: Dauert es länger als drei Sekunden, bis die Haut wieder glatt ist, ist zuwenig Wasser im Gewebe.

Beim Reiten bemerkt man Dehydration zuerst am Nachlassen der Leistung. Die Pferde werden plötzlich schlapp, manche schwanken. Auch Koliken und andere Verdauungsprobleme können auftauchen.

Die Pferde schwitzen stark, ihr Puls schlägt schwach und schnell, im Extremfall mit 240 Schlägen pro Minute. Nach einem längeren, schweißtreibenden Ritt erholt sich ein dehydriertes Pferd nur langsam. Während der Puls bei gesunden Pferden nach zehn Minuten Pause deutlich unter 70 Schläge pro Minute fällt und sich nach einer halben Stunde wieder auf den Ruhewert (28 bis 40 Schläge) normalisiert, bleibt er bei dehydrierten Pferden auf 60 bis 80 Schlägen pro Minute stehen.

Die Körpertemperatur steigt bei Austrocknung. „39 bis 39,5 Grad Celsius sind normal bei Pferden, die sich bewegen“, sagt Dr. Juliette Mallison, Tierärztin und Präsidentin des Vereins der Deutschen Distanzreiter und -fahrer (VDD). „Aber ab 40 Grad wird es kritisch. Dann können die Pferde kollabieren.“

Bei Hitzschlag sind die Symptome ähnlich, die Gefahr eines Kreislaufkollapses ist sogar noch größer. Die Körpertemperatur steigt. „Über 42 Grad Celsius sind für ein Pferd sehr gefährlich, 43 Grad sind lebensbedrohlich“, erklärt Dr. Mallison. Die Pferde sind ängstlich und apathisch, atmen rasch und oberflächlich. Ihre Schleimhäute sind blaurot verfärbt. Am Anfang schwitzen sie stark, später ist ihre Haut trocken und heiß.

Sie taumeln plötzlich, stürzen und bleiben liegen. Manche sind bewusstlos, können aber trotzdem von Krämpfen geschüttelt werden. Manche sterben, sofort oder nach ein paar Stunden.

Dehydration und Hitzschlag lassen sich oft nur an der Stärke der Symp-tome unterscheiden. So steigt die Körpertemperatur bei Hitzschlag manchmal auf 43 Grad Celsius. Hitzschlag und Dehydration können außerdem Folgekrankheiten wie Kolik, Hufrehe und Kreuzverschlag (Tying up) auslösen.

Ein angefräster Huf nach der OP.
Foto: Gerhards

Hornsäulen

Hornsäulen sind kegelförmige bis zylindrische Säulen oder leistenartige Wucherungen von krankem und übermäßig hartem Horn. Sie wachsen an der Innenfläche der Hornwand und verbreitern die Blättchenschicht halbkreisförmig in Richtung Hufmitte. „Ein Keratom, also eine echte Neubildung von Horn, wird von den Tierärzten meist erst beim Röntgen entdeckt“, sagt Huforthopäde Jochen Biernat aus dem rheinland-pfälzischen Morbach, Gründer des Deutschen Institut für Huforthopädie (DIfHO). Auch beim Ausschneiden entdecken Hufschmiede die Hornveränderung, der oft wenig Bedeutung beigemessen wird, eher nur zufällig oder wenn sie infiziert ist.

Einige Pferde laufen damit schmerzfrei, andere lahmen. Manche schonen den Zehenbereich, indem sie das Vorderbein mit einer Schleuderbewegung nach vorn schwingen und den Huf mit den Trachten aufsetzen. Bei der eitrigen Hornsäule pocht die Mittelfußarterie. Das Pferd zuckt zusammen, wenn der Tierarzt mit der Hufzange auf die Hornsäule drückt. Klopft er mit dem Perkussionshammer darauf, klingt der Huf im Bereich der Hornsäule anders als im gesunden. Die unterschiedlich großen, oft gelblichen Hornsäulen können in ihrem Zentrum eine dunkle Öffnung haben, aus der eine schmutziggraue oder eitriggelbe Flüssigkeit fließt. Manchmal steigt der Eiter an der Hornwand auf und bricht am Kronsaum durch. Die meisten Hornsäulen sind allerdings trocken.

Ein spitzer Stein, ein Schlag auf die Hufwand – mehr braucht es oft nicht, damit ein Hufabszess entsteht. Er kann das gesamte Sohlenhorn unterhöhlen.
Foto: Gerhards

Hufabszesse

Hufabszesse lassen das Pferd meist stark lahmen. Es schont den kranken Hufabschnitt: Steckt der Abszess im vorderen Teil, fußt es nur kurz mit der Zehe auf. Sitzt er weiter hinten, belastet es den Ballenteil so wenig wie möglich. Die Lahmheit verstärkt sich auf hartem Boden.

Im Stehen entlasten viele Tiere das schmerzende Bein, indem sie es nach vorne stellen. Oft sind die Schmerzen so stark, dass das Pferd nur noch auf drei Beinen steht. Manchmal verliert es den Appetit, viele betroffene Tiere liegen auffällig häufig und lang. Bei manchen schwillt das Bein oder zumindest die Hufkrone leicht an. Die Untersuchung mit der Hufzange schafft meist Klarheit: Sobald der Tierarzt damit einen Abszess berührt, reagiert das Pferd mit heftiger Abwehr und versucht, das Bein wegzuziehen. Auch der Griff an die Fessel hilft bei der Diagnose – am kranken Bein ist die Fesselbeuge meist wärmer, die Arterie am Fesselkopf pulsiert stärker und schneller. Breitet sich der Hufabszess aus, beschleunigt sich der Pulsschlag, auch Atemfrequenz und Körpertemperatur können höher sein als bei einem gesunden Pferd.

Foto: CAVALLO

Hufeinbruch

Das Pferd kann stark lahmen und entlastet den schmerzenden Huf im Stand. Wird es zum Laufen gezwungen, setzt es den Huf nur kurz auf oder humpelt auf drei Beinen. Hufbeinbrüche werden daher manchmal mit Hufabszessen verwechselt.

„Weil das Hufbein in den meisten Fällen aber nur fein eingerissen ist, lahmen die Pferde oft nicht so stark; häufig bemerkt man es erst im Trab oder auf engen Wendungen“, sagt Dr. Thomas Buyle, Fachtierarzt für Pferde aus Kernen/Baden-Württemberg.

Reicht der Bruchspalt bis ins Hufgelenk (intraartikuläre Fraktur), kann jede Beugung, Streckung und Drehung des Gelenks extrem schmerzhaft sein. „Bei feinen Rissen reagiert das Pferd auf Bewegungen des Hufgelenks nicht so heftig“, sagt Dr. Buyle. Weniger schmerzt meist auch ein Bruch im Hufbeinast, ohne dass das Gelenk betroffen ist (extraartikuläre Fraktur).

Drückt der Tierarzt die Trachten mit der Hufzange zusammen (Trachtenspanngriff), steigert das den Schmerz. Der Puls an der Mittelfußarterie pocht deutlich; gut zu ertasten ist er auf Höhe der Gleichbeine.

Die Lahmheit klingt nach einigen Ruhetagen ab; wird das Pferd belastet, humpelt es aber wieder wie zuvor.

Alarmstufe weiß: Im Röntgenbild, von der Rückseite des Hufs aufgenommen, sieht der Tierarzt deutlich die verknöcherten Hufknorpel (Pfeile).
Foto: Gerhards

Hufknorpelverknöcherung

Hufknorpelverknöcherungen werden selten früh erkannt, weil das Pferd anfangs meist nicht lahmt. Der Tierarzt entdeckt sie oft zufällig, etwa wenn er die Hufrolle bei der Kaufuntersuchung röntgt. Betroffen sind fast immer nur die Vorderhufe auf einer oder beiden Seiten; häufig verknöchert nur ein Hufknorpel eines Hufs.

Sind einer oder mehrere Knorpel komplett verknöchert (Ossifikation), verkürzt sich bei den meisten Pferden die Schrittlänge, vor allem auf hartem Boden und in engen Zirkeln. Dass sich der Gang gar nicht verschlechtert, ist selten. „Vor allem wenn die Hufknorpel beider Vorderhufe betroffen sind, fällt der stumpfe Gang aber oft kaum auf“, sagt Pferdetierarzt Dr. Matthias Baumann vom Trainings- und Rehazentrum Fohlenhof Steinberg in Reichertsheim/Bayern. In seiner langjährigen Praxis hatte er bisher kaum Pferde, die aufgrund der Verknöcherungen stark lahmten; meistens stellte sich heraus, dass die Lahmheit Folge einer anderen Erkrankung war.

Wenn sich an den Knorpeln blumenkohlförmige Knochenzubildungen entwickeln, sind sie am Kronsaum auf Höhe der Trachten zu ertasten. Bricht ein verknöcherter Knorpel, zum Beispiel durch einen Ballentritt, lahmt das Pferd deutlich. Solche Frakturen sind laut Baumann aber selten.

Hufkrebs stinkt – und bleibt trotzdem oft unentdeckt, weil Hufschmiede den tiefen Schnitt ins Horn nicht wagen. Welche Folgen hat das?
Foto: privat

Hufkrebs

Hufkrebs (Pododermatitis chronica verrucosa) stinkt so penetrant wie Strahlfäule. Und ebenso wie Strahlfäule beginnt auch Hufkrebs meist in der mittleren Strahlfurche. Trotzdem sind beide Hufkrankheiten leicht auseinanderzuhalten.

„Strahlfäule erzeugt nur eine schwarze, übelriechende Schmiere“, sagt Huforthopäde Jochen Biernat aus Morbach/Rheinland-Pfalz, Gründer der Deutschen Huforthopädischen Gesellschaft. „Bei Hufkrebs quillt in dieser Feuchtigkeit außerdem die Lederhaut auf und verfärbt sich weißlich.“

Ein käsiger Belag bildet sich, der lange unsichtbar bleiben kann. „Meistens trocknet die weiche Pampe außen ab und lässt einen Überzug aus normal aussehendem, trockenem Horn zurück. Diese Schicht ist oft nur einen Millimeter dick, aber dick genug, um zu verbergen, was darunter ist“, beschreibt Huforthopäde Jochen Biernat.

Zwar kommt die Fäulnis beim Ausschneiden der Hufe manchmal schon im Anfangsstadium zum Vorschein. Aber laut Huforthopäde Biernat trauen sich viele Hufschmiede gerade dort nicht zu schneiden, wo es am nötigsten wäre. „Wenn das Pferd zuckt, haben sie Angst, dass es blutet, und lassen die Finger weg“, sagt er. Die Folge: „Hufkrebs kann jahrelang vor sich hingammeln, ohne dass man es merkt.“

Irgendwann ist die Lederhaut aber so stark geschwollen, dass sie die Außenschicht aus trockenem Horn durchbricht und nach außen quillt. „Die Lederhautzöttchen, die normalerweise nur einen Millimeter lang sind, können sich bei Hufkrebs auf einen halben bis ganzen Zentimeter vergrößern“, sagt Biernat. Form und Aussehen der Lederhaut ähneln dann einem Blumenkohl.

Oft bleibt Hufkrebs auch deshalb so lange unentdeckt, weil er beim?Pferd erst spät Schmerzen und Lahmheit auslöst. „Dann hat der Krebs schon auf die Hufwände übergegriffen und einen großen Teil der Hornkapsel ausgehöhlt”, erklärt Jochen Biernat.

Das Pferd läuft sozusagen auf einem halbhohen Schuh, der stellenweise keine Verbindung mehr zum Leben hat“, beschreibt Huforthopäde Jochen Biernat. „Man sollte meinen, dass solche Tiere überhaupt nicht mehr laufen können”, sagt er. “Doch die meisten von ihnen lahmen erstaunlicherweise nur leicht.“

Spätfolge: Unbehandelte Rehehufe nehmen mit der Zeit Knollenform an.
Foto: Munter

Hufrehe

Hufrehe ist extrem schmerzhaft, was sich unter anderem durch Muskelzittern, Schwitzen sowie erhöhte Puls- und Atemfrequenz äußert. In vielen Fällen steigt die Körpertemperatur. Manche Tiere fressen nicht, krümmen den Rücken, legen sich hin. Vor allem Lahmheit ist typisch: Hochgradig erkrankte Pferde sträuben sich in der Regel gegen jede Bewegung; in leichteren Fällen verweigern sie zwar den Trab, gehen aber relativ bereitwillig Schritt.

Der Gang verändert sich, weil das Pferd versucht, die Zehe zu entlasten: Es tritt zuerst mit Ballen und Trachten auf, klappt dann mit dem vorderen Teil des Hufs nach. Wenn nach dem Abfußen das Gewicht auf drei Füßen lastet, wird der Schmerz stärker. Deshalb setzen an Hufrehe erkrankte Pferde das vierte Bein so schnell wie möglich wieder auf. Die Schritte werden kurz und flach.

Meist sind die Vorderhufe krank. „Nur manchmal sind alle vier Beine betroffen, sehr selten nur ein Bein“, sagt Pferdefachtierärztin Anke Rüsbüldt aus Tangstedt bei Hamburg. Im Stehen entlastet es die Vorderbeine, indem es die Hinterfüße so weit wie möglich unter den Körper stellt und die Vorderbeine so weit wie möglich nach vorne.

Weitere Symptome: ständige Gewichtsverlagerung von einem Bein aufs andere, längeres Stehen mit angehobenem Fuß, Sträuben gegen Hufegeben.

Im akuten Stadium steigt die Temperatur der Hufwand, die Blutgefäße am Fesselkopf pulsieren stark. Drückt oder klopft man gegen die Vorderwand des Hufs oder gegen die Sohle, zeigt das Pferd deutliche Anzeichen von Schmerz.

Harte Stopps, verformte Hufe und falsche Aufzucht überlasten den Komplex aus Strahlbein, tiefer Beugesehne und Schleimbeutel. Hilft ein Beschlag lahmenden Pferden?
Foto: Sabine Stuewer

Hufrollenentzündung

Bei einer fortgeschrittenen Hufrollenentzündung geht das Pferd aufgrund von Schmerzen hochgradig lahm. Weil sich die Krankheit in diesem Stadium nicht mehr heilen lässt, sollten Besitzer ihre Pferde genau beobachten und bei folgenden Anzeichen den Tierarzt rufen: Das Tier tritt vorsichtig an, geht klamm oder mit kurzen Schritten; die Lahmheit springt vom einem zum anderen Vorderbein über. Stolpern und unregelmäßige Bewegungen können zudem Schmerz in den Vorderbeinen signalisieren.

Einige Pferde versuchen, das kranke Bein durch Heben oder Nachvornestellen zu entlasten. Manche scharren eine Grube in den Boden, in die sie die Zehenspitze absenken. Die Trachten stehen erhöht auf der zurückgescharrten Erde, was Gewicht von der Hufrolle nimmt und den Schmerz verringert.

Die Provokationsprobe kann eine Hufrollenentzündung entlarven: „Führen Sie das Pferd auf festem Untergrund, und lassen Sie es an der Hand einen Zirkel traben“, rät Dr. Christian Bingold von der Pferdeklinik Großostheim bei Aschaffenburg. Das löst den sogenannten Wendeschmerz aus. „Tritt das Pferd sehr vorsichtig oder lahmt es, stimmt vermutlich etwas nicht.“ Der Tierarzt betäubt die Nerven, die zur Strahlbeinregion führen. Rühren Schmerz und Lahmheit von der entzündeten Hufrolle, ist das Pferd nach der Betäubungsspritze lahmfrei. Oder es lahmt auf dem anderen Vorderbein, falls die Hufrolle dort ebenfalls erkrankt ist.

Danach röntgt der Tierarzt die Strahlbeinregion, um knöcherne Veränderungen am Strahlbein festzustellen. „Inzwischen sind manche röntgenologische Veränderungen nicht mehr so sehr von Bedeutung wie in den Weichteilstrukturen der Hufrolle“, sagt Dr. Bingold. Das sind Strahlbeinbänder und tiefe Beugesehne, die er mittels Ultraschall und Kernspintomographie (MRT) untersucht. MRT liefert die umfangreichsten Informationen und erlaubt die genaueste Diagnose.

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