Hufrehe: Wie eine Operation helfen kann

Hufrehe zerstört den Hufbeinträger

Hat Hufrehe den Hufbeinträger des Pferds zerstört, kann eine Operation die Verbindung zwischen Wand und Hufbein manchmal wieder kitten.

 

Foto: Buchner

Bei chronischer Hufrehe schädigt die Entzündung im Huf die Verbindung zwischen Hufbein und Hufwand so stark, dass sich die Position des Knochens verändert. Die zerstörten Zellen des Hufbeinträgers, auch Blättchenschicht genannt, bilden anstelle normaler Zellen unkoordiniertes Narbenhorn. Daraus wird ein Keil, der dazu führt, dass sich die Hufkapsel verformt.

Deshalb sind Hufkorrekturen für Reheexperten wie Professor Florian Buchner ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung. „Das Ziel ist es, die normale Hufform und eine enge Verbindung des Hufhorns mit dem Hufbein so weit wie möglich wieder herzustellen“, erklärt der Tierarzt, der in der Klinik für Orthopädie bei Huf- und Klauentieren an der Veterinärmedizinischen Universität Wien arbeitet.

15.10.2010
Autor: Melanie Gebhardt
© CAVALLO
Ausgabe 07/2007